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Deutscher stirbt bei Expedition im Südatlantik

wochentlich.deBy wochentlich.de25 April 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Deutscher stirbt bei Expedition im Südatlantik
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Unfall vor Brasilien

Deutscher stirbt bei Expedition im Südatlantik

24.04.2026 – 03:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Die Inseln des Archipels von Fernando de Noronha (Symbolbild): Vor der Küste Brasiliens ist ein Deutscher ums Leben gekommen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Ein 32-jähriger Deutscher ist bei einer Atlantik-Expedition ums Leben gekommen. Er war Crewmitglied des Forschungsschiffs von Segelprofi Boris Herrmann.

Ein 32-jähriger Deutscher ist am Mittwoch bei einem Unfall vor der brasilianischen Inselgruppe Fernando de Noronha ums Leben gekommen. Lukas W. war Crewmitglied des Forschungsschiffs „Malizia Explorer“, wie es in einer Pressemitteilung des Teams hieß.

Das Schiff war am Nachmittag des 22. April 2026 von Rio de Janeiro kommend in der Bucht Praia do Porto vor Anker gegangen. Der Stopp war im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts geplant, bevor die „Malizia Explorer“ den Atlantik überqueren sollte.

Mehrere Personen an Bord, darunter W., seien nach der Ankunft ins Wasser gesprungen und um das Boot herumgeschwommen, hieß es in der Stellungnahme. Demnach verlor W. plötzlich das Bewusstsein unter Wasser.

Die Crew leitete demnach erste Hilfsmaßnahmen ein und alarmierte die Rettungskräfte. Diese setzten die Wiederbelebungsversuche fort und brachten ihn in eine Klinik. Doch der 32-Jährige überlebte nicht. Als mögliche Ursache nannte die Inselbehörde laut der Pressemitteilung Sauerstoffmangel im Gehirn, eine sogenannte Hypoxie. Die genauen Umstände seines Todes seien noch unklar.

W. stammte laut einem Bericht der „Bild“ aus Porta Westfalica in Nordrhein-Westfalen. „Bild“ berichtete zudem, er habe zum Zeitpunkt des Unfalls getaucht, um an der Ankerkette des Bootes zu arbeiten.

In der Pressemitteilung hieß es, W. sei als Rucksackreisender unterwegs gewesen, als er im Dezember 2025 im argentinischen Ushuaia zufällig auf die Crew der „Malizia Explorer“ traf. Die Besatzung habe ihn eingeladen, im März 2026 an der Atlantiküberquerung teilzunehmen. Team Malizia erklärte, er habe Begeisterung, Herzlichkeit und eine tiefe Leidenschaft für das Segeln und den Ozean mitgebracht.

Das Team steht nach eigenen Angaben in engem Kontakt mit der Familie von W. und arbeitet mit deutschen und lokalen Behörden zusammen. Auch die Besatzungsmitglieder, die den Unfall miterlebten, würden betreut.

Die „Malizia Explorer“ ist ein 26 Meter langes Forschungsschiff, das der bekannte Segelprofi Boris Herrmann für wissenschaftliche Expeditionen und Klimaforschung in entlegenen Regionen einsetzt. Das Schiff war zuletzt mehrere Wochen in der Antarktis unterwegs, unter anderem mit der Umweltaktivistin Luisa Neubauer an Bord. Herrmann, der Gründer des Teams, befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls in Lorient in Frankreich, dem Stützpunkt von Team Malizia.

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