Großeinsatz in der Schweiz
Deutsches Kleinflugzeug stürzt ab und versinkt in See
Aktualisiert am 28.07.2025 – 15:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Kurz nach dem Start stürzt ein deutsches Kleinflugzeug in den Vierwaldstättersee. Die Schweizer Polizei gibt noch keine Details zu möglichen Toten bekannt.
Ein deutsches Kleinflugzeug, das sich auf dem Weg nach Burg Feuerstein nördlich von Nürnberg befand, ist kurz nach dem Start abgestürzt. Der Flieger war dem Portal „Flightradar“ zufolge vom Schweizer Flugplatz Bouchs gestartet. Kurz darauf, gegen 9.45 Uhr, stürzte es in den Vierwaldstättersee. Ein Schweizer Polizeisprecher bestätigte t-online das Unglück. Zuvor hatten Schweizer Medien darüber berichtet.
Das Flugzeug versank vollständig im See, teilte der Sprecher mit. Bislang gibt es keinerlei Informationen zu Toten oder Verletzten. Polizei und Rettungskräfte sind im Großeinsatz, das Flugzeug konnte bislang nicht geborgen werden. Wie viele Menschen an Bord waren, ist noch unklar.
Auf Bildern war am Montagmittag ein Ölteppich zu sehen. Der Polizeisprecher sagte, die Einsatzkräfte hätten eine Ölsperre installiert, um Umweltschäden zu vermeiden. Mehrere Drohnen kreisten über dem See südöstlich von Luzern.
Während des Starts der Maschine gab es dem Portal „20 Minuten“ zufolge eine Gewitterzelle in der Region. Diese brachte laut dem Schweizer Aviatik-Experten Christian Fehr „starken Niederschlag, verbunden mit schlechter Sicht mit sich. Das kann zu einer sogenannten ‚Spatial Disorientation‘, einer räumlichen Desorientierung führen. Das heißt, ein Pilot kann seine tatsächliche Position in Bezug auf Höhe und Bewegung nicht mehr bestimmen“, so Fehr zu „20 Minuten“.
Bei der Maschine handelte es sich „Flightradar“ zufolge um eine „Daher TBM-940“. Dabei handelt es sich laut Herstellerangaben um ein Hochgeschwindigkeits-Geschäftsflugzeug. Es gilt als die schnellste einmotorige Sechssitzer-Turbopropmaschine der Welt. Das Flugzeug ist laut Hersteller „automatischen Triebwerkskontrollsystem“ ausgestattet. Mit dem System lässt sich die Geschwindigkeit des Flugzeugs voreinstellen und automatisch anpassen, sobald der Autopilot eingeschaltet wird – auch beim Steigflug und Landeanflug.
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