An französischer Küste
Badeausflug endet für deutsche Touristen tödlich
03.09.2026 – 14:13 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Westen Frankreichs ist die Saison für die Rettungsschwimmer seit Ende August vorbei. Wenige Tage später kommen zwei Männer in den Atlantikwellen zu Tode.
Bei Unfällen in den französischen Badeorten Bidart und Anglet sind am Mittwoch zwei deutsche Touristen ums Leben gekommen. Das berichten mehrere französische Medien unter Berufung auf die lokalen Behörden.
Bei den beiden Opfern handelt es sich demnach um einen 53-Jährigen und einen Senior. Laut der französischen Nachrichtenagentur AFP ist das zweite Opfer 80 Jahre alt.
- Kind stirbt: Urlaubs-Tragödie auf französischem Campingplatz
- In Urlaubsland: Deutsches Kleinflugzeug stürzt auf Weg zur Adria ab
Der 53-Jährige sei noch von Surfern aus dem Wasser gezogen worden – Wiederbelebungsversuche am Strand scheiterten allerdings. Der Senior sei nach der Bergung aus dem Wasser bereits tot gewesen.
Badeunfall in Urlaubsland: Rettungssaison ist vorbei
Laut dem Rettungsdienst des Départements Pyrénées-Atlantiques war der 53-Jährige mit seinen beiden Kindern am Strand. Wie das französische Nachrichtenportal „Ici“ berichtete, machten sie zu dritt auf einem Campingplatz in der Nähe Urlaub. Die Kinder sind demnach 15 und 19 Jahre alt.
Die beiden Orte Bidart und Anglet liegen im Südwesten Frankreichs. Die Region ist für ihre Atlantikküste und Klippen bekannt. Besonders bei stärkerem Wellengang sind die Schwimmbedingungen erschwert. Laut französischen Medien gab es an beiden Stränden keine Rettungsschwimmer mehr. Die Dienste seien zum 31. August in der Region für dieses Jahr eingestellt worden.
Frankreich hatte im Sommer eine Vielzahl von tödlichen Badeunfällen gemeldet. Nach einer offiziellen Statistik ertranken 274 Menschen.