Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Krankenversicherung: Merz deutet Kurswechsel an

21 September 2026

Thomas Hitzlsperger offenbart jahrelange Qualen – „War echt die Hölle“

21 September 2026

Diese Reformen sind jetzt auf dem Prüfstand

21 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Tech»Deutsche Telekom mit Abbau von Telefonzellen noch immer nicht fertig
Tech

Deutsche Telekom mit Abbau von Telefonzellen noch immer nicht fertig

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Januar 2025Keine Kommentare4 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Deutsche Telekom mit Abbau von Telefonzellen noch immer nicht fertig
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Elektroschrott

Warum stehen Telefonzellen immer noch?

Aktualisiert am 20.01.2025 – 12:46 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein defekter öffentlicher Fernsprecher steht am Rande des Weges. (Archivbild) (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)

News folgen

Ältere Semester haben sie noch genutzt: Die Telefonzelle. Das ist lange her, Telefonzellen sind Geschichte – aber warum stehen sie immer noch herum?

Die Deutsche Telekom ist mit dem Abbau von 12.000 Telefonzellen und anderen öffentlichen Telefonen, die im Januar 2023 außer Betrieb genommen wurden, noch immer nicht fertig. Man gehe davon aus, den Abbau im Laufe dieses Jahres abschließen zu können, teilte der Konzern mit.

Vor zwei Jahren hatte die Telekom die Fernsprecher ausgeschaltet und dies mit einem stark rückläufigen Bedarf begründet – im Handyzeitalter ist keine Telefonzelle mehr nötig, um unterwegs jemanden anzurufen. Ihr Betrieb sei nicht wirtschaftlich, sie seien veraltet und verbrauchten große Mengen an Energie, so die Telekom.

Einst hatte es in Deutschland sogar 160.000 öffentliche Telefone gegeben, diese Zahl sank mit den Jahren. Die letzten gelben Häuschen, die noch aus Bundespost-Zeiten stammten, verschwanden 2018. In vielen Städten sind die magentafarbenen Stelen, Telefonhäuschen und anderen Apparate noch immer zu sehen, obwohl sie keine Funktion mehr haben.

Zwei abgeschaltete öffentliche TelefoneVergrößern des Bildes
Am Bochumer Hauptbahnhof hängen noch immer zwei Telekom-Telefone an einer Wand. (Archivbild) (Quelle: Wolf von Dewitz/dpa/dpa-bilder)

Am Bochumer Hauptbahnhof etwa hängen zwei solcher Fernsprecher nebeneinander an einer Wand. Auf dem Erklär-Text am Wandtelefon steht, wie Telefonieren möglich sei: „Hörer abnehmen – Zahlungsmittel zuführen – Rufnummer wählen und Gespräch führen – Nach Ende des Gesprächs Hörer auflegen – Zahlungsmittel entnehmen“. Die Inlandsauskunft sei unter 11833 erreichbar. All das sind fast schon museale Relikte: Das Telefon ist deaktiviert und die Auskunft eingestellt. Strom gibt es noch an dem Telefon, auf dem digitalen Display steht: „Entschuldigung, zur Zeit gestört“.

In der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf und im niedersächsischen Lüneburg sowie zahlreichen anderen Städten steht die außer Betrieb genommene Telekom-Technik ebenfalls noch herum. Der Zustand ist mitunter desolat – mancherorts ist der Telefonhörer abgerissen, Glasscheiben sind kaputt.

Öffentliche TelefoneVergrößern des Bildes
Ein abgebrochener Telefonhörer liegt in der Halterung eines deaktivierten Fernsprechers. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)

Aber warum sind die deaktivierten Telefonanlagen überhaupt noch da? Nach Darstellung der Telekom liegt das auch an der Bürokratie. „Die Standorte werden Schritt für Schritt zurückgebaut“, sagt eine Firmensprecherin. Hierbei könne die Firma nicht allein vorgehen, sondern sie sei auf die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Behörden angewiesen. „Vom regionalen Energieversorger über die Bauämter, Baufirmen und Recycling-Unternehmen sind viele Menschen, Firmen und Ämter am Rückbau beteiligt.“

Die Koordination sei aufwendig und werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen. So könne es Monate dauern, bis der Energieversorger einen Auftrag zur Stromabstellung umsetze. „Bauämter müssen für jeden Tiefbau eine eigene verkehrsrechtliche Anordnung erstellen, und Baufirmen müssen sowohl die Stromlos-Schaltung als auch die erforderlichen Genehmigungen abwarten.“

Abtransport von zwei TelefonzellenVergrößern des Bildes
Der Abbau läuft schon seit langem: Hier werden in Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern) im Jahr 2010 zwei Telefonhäuschen zur Entsorgung abtransportiert. (Archivbild) (Quelle: picture alliance / dpa/dpa-bilder)

Beim Abbau geht es auch um Tiefbau, da Betonfundamente in den Boden eingelassen sind. Die müssen ausgegraben werden. Dafür benötige man „Aufgrabe- und Absperr-Genehmigungen“. Beim Tiefbau seien lokale und regionale Besonderheiten zu beachten, in manchen Städten brauche man etwa eine „Bescheinigung zur Kampfmittelfreiheit“ – also den Nachweis, dass keine Fliegerbombe im Untergrund ist. In anderen Städten dürften die notwendigen Pflasterarbeiten nur von einem Unternehmen durchgeführt werden, das die Stadt vorgegeben habe. Alles in allem sei der Abbau der 12.000 Telestationen „sehr komplex“. Es dauere leider noch „einige Zeit“.

In den Stadtverwaltungen ist das Thema bekannt. Ein Sprecher der Stadt Bochum etwa berichtet, dass die Telekom bei den Stadtwerken im August 2024 die Stromabschaltung von 43 öffentlichen Telefonen beantragt habe. An knapp der Hälfte dieser Standorte sei das inzwischen erfolgt, bei der anderen Hälfte werde dies bis Ende des ersten Quartals geschehen. Von der Stadt Düsseldorf heißt es, die Telekom sei zuständig. Man unterstütze den Abbau aber.

Fortschritte beim Abbau lassen sich am Düsseldorfer Hauptbahnhof erkennen. Dort befinden sich vier Metall-Stelen, an denen die Telefone hingen. Die Telekom hat die Telefone inzwischen abgeschraubt, die Metall-Stelen sind aber noch da – ihre Öffnungen oben und in der Mitte wurden mit Klebeband abgedichtet. Es wirkt wie Schrott, den niemand weggeräumt hat.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

469 Millionen Euro Schaden: LKA warnt vor WhatsApp-Anlage-Betrug

21 September 2026

KI Gemini greift bei Sicherheitstest echte Firmen an

21 September 2026

So checken Sie Krankheiten und Symptome richtig

19 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Thomas Hitzlsperger offenbart jahrelange Qualen – „War echt die Hölle“

21 September 2026

Diese Reformen sind jetzt auf dem Prüfstand

21 September 2026

Physik-Problem als Grundlage für spannende Serie

21 September 2026

Wiesn-Besucher aus Italien erregt mit T-Shirt Aufsehen

21 September 2026

Neueste Beiträge

Wer sich jetzt impfen lassen sollte

21 September 2026

Griechenland wieder auf letztem Platz

21 September 2026

Beim Wiesen-Bummel hat der Comedian klare Merz-Prognose

21 September 2026

Recent Posts

  • Krankenversicherung: Merz deutet Kurswechsel an
  • Thomas Hitzlsperger offenbart jahrelange Qualen – „War echt die Hölle“
  • Diese Reformen sind jetzt auf dem Prüfstand
  • Physik-Problem als Grundlage für spannende Serie
  • Wiesn-Besucher aus Italien erregt mit T-Shirt Aufsehen

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.