Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Meeresverschmutzung durch Mikroplastik: Wie Wissenschaftler sie erkennen

22 Juli 2026

Schmilka gilt als eines der schönsten Dörfer in Sachsen

22 Juli 2026

Merz trifft gute Wahl – doch der große Wurf fehlt

22 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Panorama»Deutsche sprengten fast die Freiheitsstatue
Panorama

Deutsche sprengten fast die Freiheitsstatue

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Januar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Deutsche sprengten fast die Freiheitsstatue
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Ein Ereignis vor mehr als 100 Jahren schränkt Besucher der Freiheitsstatue in New York City noch heute ein. Schuld daran waren Deutsche.

Gegen 2 Uhr nachts am 30. Juni 1916 erschütterten mehrere Explosionen New York City. In einem Umkreis von 40 Kilometern zersprangen Fensterscheiben. Die Erschütterungen waren bis ins knapp 130 Kilometer entfernte Philadelphia zu spüren und erreichten einen Wert von 5,5 auf der Richter-Skala. Und die Nachwirkungen der Explosion reichen sogar bis heute.

Das Ereignis ging als „Black-Tom-Explosion“ in die Geschichte ein, weil die Ursache ein Brand in einem Lager auf Black Tom Island war. Dort waren Waffen und Munition gelagert. Zwar waren die USA zu diesem Zeitpunkt noch nicht aktive Kriegspartei im Ersten Weltkrieg, belieferten allerdings das Vereinigte Königreich, Frankreich und Russland mit Waffen und Munition. Was steckte hinter der Katastrophe?

Verbindungen nach Deutschland

Zunächst gingen Ermittler von einem Unfall aus. Doch aufgrund der Brisanz der Ware, die bei dem Brand vernichtet wurde, vermutete man schnell einen Anschlag. Die Spuren führten dabei immer wieder nach Deutschland. Trotz einer nicht ganz eindeutigen Beweislage erklärte daher 1939 eine Kommission, dass Deutschland für den Angriff verantwortlich gewesen sei.

Das FBI vermutet den damaligen Botschaftsmitarbeiter Franz von Rintelen als Strippenzieher hinter der Aktion. Dieser habe drei Männer rekrutiert, um eine Waffenlieferung nach England zu verhindern, heißt es. Der deutsche Lothar Witzke habe dann, laut dem US-Inlandsgeheimdienst, gemeinsam mit dem in die USA eingebürgerten Kurt Jahnke und dem österreichischen Immigranten Michael Kristoff die Tat begangen.

Besuch der Freiheitsstatue bis heute eingeschränkt

Die Explosionen hinterließen enorme Schäden. Unter anderem gingen fast alle Scheiben am berühmten Times Square zu Bruch. Aber auch die Freiheitsstatue trug Schäden davon. Diese waren so schwer, dass sie Besucher der Statue bis heute einschränken.

Liberty Island, die Insel, auf der die Freiheitsstatue steht, liegt direkt gegenüber von Black Tom Island, die eigentlich eine Halbinsel am Ufer von New Jersey ist. Daher blieb auch das berühmteste Wahrzeichen von New York nicht von der Explosion verschont. Besonders die Fackel der Statue wurde in Mitleidenschaft gezogen. Umherfliegende Teile beschädigten die Flamme und die Aussichtsplattform.

Daher entschied man sich nach der Renovierung, keine Gäste mehr auf die Aussichtsplattform auf der Fackel zu lassen. Obwohl man die Fackel im Jahr 1984 komplett austauschte, besteht diese Regelung bis heute fort. Besuchern bleibt der einmalige Ausblick aus der Fackel vorenthalten. Aber auch eine weitere Regelung, die bis heute besteht, geht auf den 30. Juni 1916 zurück.

Versicherer weigern sich zu zahlen

Denn infolge der Explosion wollten viele Menschen ihre Versicherung nutzen, um Kosten wie die Reparatur zerbrochener Fensterscheiben erstattet zu bekommen. Doch die Versicherer weigerten sich. Sie bezeichneten das Ereignis als eine Kriegshandlung. Diese sei nicht von der Versicherung gedeckt gewesen.

Der Streit konnte erst vor dem obersten US-Gerichtshof geklärt werden. Dieser bestätigte, dass es sich bei den Angriffen um eine Kriegshandlung gehandelt habe und diese nicht von der Versicherung abgedeckt gewesen sei. In der Folge boten Versicherer daher Kriegsrisikoversicherungen an. Diese werden bis heute in den USA verkauft.

Die „Black-Tom-Explosionen“ haben also bis heute Einfluss auf das Leben in den Vereinigten Staaten. Und auch als Tourist in New York City spürt man noch die Folgen des Anschlags, der mittlerweile mehr als 100 Jahre zurückliegt.

Insgesamt 1.000 Tonnen Munition, darunter 45.000 Kilogramm TNT, gingen an diesem Tag in die Luft. Sieben Menschen wurden dabei getötet. Die Gesamtschäden beliefen sich Schätzungen zufolge auf 20 Millionen US-Dollar. Das entspricht heute etwa einem Wert zwischen 365 und 440 Millionen US-Dollar. Zwischen 1953 und 1979 leistete Deutschland daher eine Kompensationszahlung in Höhe von 50 Millionen US-Dollar.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Dutzende Urlauber müssen nach Hotelpool-Vorfall in Klinik

22 Juli 2026

Täter Fatih G. tot in Zelle – neue Details bekannt

22 Juli 2026

Verschollenes Flugzeug am Meeresboden entdeckt

22 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Schmilka gilt als eines der schönsten Dörfer in Sachsen

22 Juli 2026

Merz trifft gute Wahl – doch der große Wurf fehlt

22 Juli 2026

WM-Star wechselt zu Messi-Klub Inter Miami – doch es gibt Unruhe

22 Juli 2026

Vanessa Mai rechnet mit Schlager-Kollegen ab

22 Juli 2026

Neueste Beiträge

Dutzende Urlauber müssen nach Hotelpool-Vorfall in Klinik

22 Juli 2026

Zeiten, Regeln und Bräuche des islamischen Fastenmonats

22 Juli 2026

Lufthansa-Jumbo dreht über dem Pazifik um

22 Juli 2026

Recent Posts

  • Meeresverschmutzung durch Mikroplastik: Wie Wissenschaftler sie erkennen
  • Schmilka gilt als eines der schönsten Dörfer in Sachsen
  • Merz trifft gute Wahl – doch der große Wurf fehlt
  • WM-Star wechselt zu Messi-Klub Inter Miami – doch es gibt Unruhe
  • Vanessa Mai rechnet mit Schlager-Kollegen ab

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.