Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Mietwagen dürfen vorerst wieder billiger als Taxis sein

24 Juli 2026

Ein Verkehrsminister auf Abruf

24 Juli 2026

Klopp? „Das ist ein deutliches Signal“

24 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Panorama»Deutsche löst in Italien einen Skandal aus
Panorama

Deutsche löst in Italien einen Skandal aus

wochentlich.deBy wochentlich.de30 Januar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Deutsche löst in Italien einen Skandal aus
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Florenz ächzt unter den Touristen. Eine deutsche Kulturmanagerin kritisiert das Treiben mit einem illustren Vergleich. Die Empörung, die daraufhin folgt, ist riesig.

Wer schon einmal in Florenz gewesen ist, wird es kennen: Menschenmassen, wohin das Auge blickt, teure Tickets und stundenlanges Anstehen vor Museen und Sehenswürdigkeiten. Die Stadt gilt als eine Perle Italiens, doch ihr Glanz droht unter der Last des Tourismus zu verblassen. Das meint zumindest Cecilie Hollberg. Die Deutsche steht einer der wichtigsten Kulturinstitutionen am Stiefel vor: dem berühmten Museum Galleria dell’Accademia in Florenz.

Und weil Hollberg nicht scheut, den Finger in die Wunde zu legen, hat sie es nun zu einem veritablen Skandal gebracht. Die Museumsdirektorin stellte einen pikanten Vergleich an, indem sie Florenz mit Blick auf den Massentourismus in die Nähe des leichten Gewerbes rückte. „Wenn eine Stadt erst einmal zu einer Prostituierten geworden ist, ist es für sie schwierig, wieder Jungfrau zu werden“, sagte sie der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“.

Die Perle Italiens eine Dirne? Die Aussage der 57-jährigen Deutschen sorgt am Apennin für Unmut. Florenz‘ stellvertretende Bürgermeisterin, Alessia Bettini, nannte Hollbergs Statement „wahnhaft“ und eine „Beleidigung für alle Florentiner“. Italiens ehemaliger Ministerpräsident Matteo Renzi forderte eine Entschuldigung der Kulturmanagerin. „Beschämende Worte“ seien das, so der in Florenz geborene Renzi. Er brachte einen Rücktritt Hollbergs ins Spiel.

Hollberg: „keine Hoffnung“ ohne Bremse

Offenbar hat die Deutsche mit ihrer Kritik einen sensiblen Punkt getroffen: den Über-Tourismus. Jene Form des schwarmartigen Reisens, die manche Orte an den Rand ihrer Kapazitäten bringen und ihres ursprünglichen Charakters berauben kann.

Laut des Datenportals statista.de zählte Florenz vor der Corona-Pandemie 15 Millionen Besucherübernachtungen pro Jahr, 20 Mal mehr, als die Stadt Einwohner hat. Seit dem Ende der Pandemie steigen die Zahlen wieder rasant an. Die Unesco zeigt sich schon lange besorgt über die Entwicklung der Metropole mit ihrer historischen Altstadt, den zahlreichen Prachtbauten und bedeutenden Artefakten der Kunstgeschichte.

In die Altstadt, in der 60.000 Menschen leben, drängen jeden Tag 45.000 Besucher hinein. Es gibt dort mehr AirBnB-Wohnungen als eigengenutzte Wohnungen, wie die „taz“ berichtete. Dagegen regt sich auch unter den Bewohnern Widerstand. So fordern Bürgerinitiativen ein Verbot von AirBnB-Wohnungen und eine Beschränkung der Besucherzahlen.

Auf diese Problematik wollte nun auch Hollberg aufmerksam machen. „Florenz ist sehr schön, und ich würde gerne, dass es wieder an seine Bewohner geht und nicht vom Tourismus zerquetscht wird“, sagte sie „La Republicca“. Ohne eine „absolute“ Bremse bei den Touristenzahlen sehe sie „keine Hoffnung“. Die Kritik der 57-jährigen Historikerin nimmt die Stimmung in weiten Teilen der Florentiner Bevölkerung auf, könnte man meinen.

Kulturminister kündigte „Maßnahmen“ an

Doch Hollberg, in deren Museum Galleria dell’Accademia unter anderem die weltberühmte David-Skulptur des Renaissance-Künstlers Michelangelo ausgestellt wird, hatte vielleicht die Brisanz ihrer Sprecherposition unterschätzt. Als ausländische Kulturmanagerin steht sie in Italien einem zunehmend xenophoben Zeitgeist gegenüber.

Seit die neofaschistische Politikerin Giorgia Meloni die Regierungsgeschäfte übernommen hat, werden nicht-italienische Funktionäre wieder kritischer beäugt. So kritisierte Melonis parteiloser Kulturminister Gennaro Sangiuliano Hollbergs Äußerungen als „schwerwiegend und beleidigend“ und kündigte an, „angemessene“ Maßnahmen zu erwägen.

Die Drohung zeigte offenbar Wirkung. Inzwischen entschuldigte sich die Deutsche für ihr Interview. Sie habe die „falschen Wörter“ verwendet über „eine Stadt, die ich liebe“.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Gewalttat in Regensburg: Polizei ließ Angreifer laufen

24 Juli 2026

Buckelwal Hartwin schwimmt „in Richtung Innenstadt“

24 Juli 2026

Berg droht zu zerreißen – neuer Riss an Nachbar-Gipfel

24 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Ein Verkehrsminister auf Abruf

24 Juli 2026

Klopp? „Das ist ein deutliches Signal“

24 Juli 2026

KI-Crawler liest Kundendaten aus – so reagiert der Versicherer

24 Juli 2026

Natalia Avelon und Otto Steiner: Promi-Paar teilt Hochzeitsfotos

24 Juli 2026

Neueste Beiträge

Gewalttat in Regensburg: Polizei ließ Angreifer laufen

24 Juli 2026

Mehrere Fälle von Mücken-Infektionen in Südeuropa

24 Juli 2026

Mit einem Eiswürfel gelingt es noch besser

24 Juli 2026

Recent Posts

  • Mietwagen dürfen vorerst wieder billiger als Taxis sein
  • Ein Verkehrsminister auf Abruf
  • Klopp? „Das ist ein deutliches Signal“
  • KI-Crawler liest Kundendaten aus – so reagiert der Versicherer
  • Natalia Avelon und Otto Steiner: Promi-Paar teilt Hochzeitsfotos

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.