Unglück am Wilden Kaiser

Großer Stein trifft deutsche Alpen-Kletterer


26.09.2026 – 16:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Das Kaisergebirge (Archivbild): Die beiden Verletzten wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. (Quelle: picture alliance / dpa/dpa-bilder)

Ein Deutscher klettert in Tirol. Dabei löst er einen massiven Stein – der zwei andere deutsche Kletterer weiter unten trifft.

Bei einem schweren Kletterunglück im Tiroler Kaisergebirge sind zwei Deutsche verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die beiden Männer von einem oberkörpergroßen Stein getroffen.

Einer der beiden Männer, ein 45-Jähriger, erlitt schwere Verletzungen. Der andere, ein 25-Jähriger, kam mit leichten Blessuren davon. Beide wurden mit Rettungshubschraubern aus der Wand geholt und ins Krankenhaus geflogen.

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Verursacht hatte das Unglück den Beamten zufolge ein weiterer deutscher Kletterer. Er war demnach am Freitag gegen 14.15 Uhr am Wilden Kaiser in der Route „Wo der Hase läuft“ unterwegs. Um ein am Vortag verhängtes Seil zu lösen, verließ der 43-Jährige diese Route etwas nach links. Als er wieder zurückwollte, geschah ihm das Missgeschick: Er löste den Stein, der die beiden anderen Männer traf, die sich auf einem Standplatz etwa 10 bis 15 Meter weiter unten befanden.

Kletterroute mit „nicht ganz festem Fels“

Der 43-Jährige und sein Kletterpartner wurden wie die beiden Verletzten der anderen Seilschaft per Hubschrauber aus der Wand geflogen. Die Unverletzten wurden zu einer Hütte in der Nähe gebracht.

Die Route „Wo der Hase läuft“ ist eine tagesfüllende Herausforderung für exzellente Kletterer. Sie wird im Kletterführer als „sehr gute alpine Sportkletterroute mit anspruchsvoller Absicherung und überwiegend gutem, nur stellenweise nicht ganz festem Fels“ charakterisiert.

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