Drei Leben in Gefahr

Deutsche in akuter Not: Bergwacht reagiert deutlich


Aktualisiert am 27.10.2025 – 09:21 UhrLesedauer: 1 Min.

Rettungseinsatz am Rettenkogel: Nur dank der Hilfe der Bergretter überlebten drei Bergsteiger aus Österreich und Deutschland. (Quelle: Bergrettung Strobl)

Drei Abenteurer erklimmen einen 1.780 Meter hohen Gipfel. Dann zieht ein Schneesturm auf und plötzlich ist das Leben der Freunde in größter Gefahr.

Drei junge Bergsteiger sind am Donnerstag auf dem Gipfel des Rettenkogels in Österreich in größte Not geraten. Wie die Bergrettung in Strobl mitteilte, wollten die zwei Deutschen und der Österreicher – alle um die 20 Jahre alt – gemeinsam den 1.780 Meter hohen Gipfel erklimmen. Doch oben angekommen, gerieten sie in Lebensgefahr.

Denn eine hereinbrechende Kaltfront überraschte die jungen Abenteurer: „Sturmböen, eisiger Schneefall und rasch einsetzende Dunkelheit“ verhinderten den Abstieg der drei Freunde. Sie setzten einen Notruf ab.

Zehn Bergretter machten sich auf den Weg nach oben – „trotz widrigster Bedingungen“, wie die Bergwacht betonte. Die Männer seien unterkühlt, durchnässt und erschöpft gewesen. Die Bergretter begleiteten die drei sicher zurück ins Tal.

Nach dem Einsatz übten die Bergretter scharfe Kritik an den Geretteten: Mangelnde Tourenvorbereitung habe das Leben der Bergsteiger in Gefahr gebracht. „Weder Biwaksack, Stirnlampe noch Wechselkleidung waren mitgeführt worden, obwohl der Sturm in den Wetterberichten eindeutig prognostiziert war.“ Ohne den Einsatz, so das Fazit der Bergretter, „hätten die Bergsteiger die Nacht im Sturm nicht überlebt“.

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