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Finanzen

Deutsche Firmen bekennen sich zu NS-Mitschuld

wochentlich.deBy wochentlich.de7 Mai 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Deutsche Firmen bekennen sich zu NS-Mitschuld
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Tag der Befreiung

Konzernchefs bekennen sich zu NS-Mitschuld ihrer Unternehmen


07.05.2025 – 19:55 UhrLesedauer: 2 Min.

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Zwangsarbeiter (Archivbild): Mehr als zwanzig Millionen Menschen wurden während des Dritten Reichs zu Zwangsarbeit herangezogen. Viele in deutschen Unternehmen. (Quelle: Landeszentrale für politische Bildung/Staatsarchiv Bremen)

Zum 80. Tag des Endes des Zweiten Weltkriegs meldet sich auch die deutsche Wirtschaft. Fast fünfzig Konzernchefs bekennen sich zur Verstrickung ihrer Unternehmen an den Verbrechen des NS-Regimes.

Mehr als zwanzig Millionen Menschen mussten nach 1939 in Deutschland Zwangsarbeit leisten. Die deutsche Wirtschaft wollte sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs oftmals nicht mehr daran erinnern. Erst in den 1990er-Jahren wurde zögerlich ein Entschädigungsfonds eingerichtet. Nun zum 80. Jahrestag des Kriegsendes bekennen sich zahlreiche deutsche Konzernchefs zur Mitschuld ihrer Unternehmen während des Dritten Reichs.

In einer „Erklärung deutscher Unternehmen zum 8. Mai“ übernehmen sie Mitverantwortung für den Aufstieg Adolf Hitlers und dessen Verbrechen. In der Erklärung, über die die „Süddeutsche Zeitung“ zuerst berichtete, heißt es: „Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 wäre ohne das Versagen der damaligen Entscheidungsträger in Politik, Militär, Justiz und Wirtschaft nicht denkbar gewesen.“ Weiter heißt es: „Deutsche Unternehmen trugen dazu bei, die Herrschaft der Nationalsozialisten zu festigen. Auf ihren eigenen Vorteil bedacht, waren viele Unternehmen und ihre damaligen Akteure verstrickt.“

Unterschrieben haben die Erklärung 48 Vorstandschefs deutscher Spitzenkonzerne von Adidas und Allianz über BMW, BASF und Bayer, die Deutsche Bahn bis zu Siemens und VW. Auch Hugo Boss, Lufthansa und Dr. Oetker unterzeichneten die Erklärung.

Der Anstoß für die Erklärung ging von Bayer-Boss Bill Anderson aus. Bayer gehörte im Dritten Reich zum Verbund der IG Farben, eine Tochter stellte auch Zyklon B für die Gaskammern der Konzentrationslager her.

Im April ergriff Anderson die die Initiative und kontaktierte eine Reihe deutscher Spitzenkonzerne. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Erklärung zum 80. Jahrestag des Kriegsendes. „Heute übernehmen wir als deutsche Unternehmen Verantwortung, die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit sichtbar zu machen. Denn diese Verbrechen mahnen uns, die Zerbrechlichkeit der Demokratie immer wieder zu erkennen“, schreiben die Konzernchefs. Zugleich wenden sie sich gegen Rassismus und Diskriminierung: „Gemeinsam treten wir ein gegen Hass, gegen Ausgrenzung und gegen Antisemitismus. Einen Schlussstrich darf und wird es mit uns nicht geben.“

Die Zeitdokumente der Zeit sind drastisch. Etwa jene von Jan Bazuin. Der Junge aus Rotterdam war 19, als ihn die NS-Truppen in den Niederlanden festsetzten und zur Zwangsarbeit nach München deportierten. Dort musste er ihn Rüstungsbetrieben arbeiten. Heimlich schrieb er ein Tagebuch. „Es sind alte Marken, reine Glückssache, wenn wir etwas dafür kriegen“, notierte er etwa über den Lager-Alltag. Hunger und Unterdrückung war die Regel.

Bazuin hat den Zweiten Weltkrieg überlebt. Ebenso wie sein Tagebuch. Daheim in den Niederlanden wird er nie über seine Erfahrungen berichten. Erst nach seinem Tod 2009 entdeckte sein Sohn das Büchlein. Gemeinsam mit dem Münchner Historiker Paul Moritz Rabe und der Münchner Illustratorin Barbara Yelin brachten sie das Ganze als Graphic Novel heraus: „Jan Bazuin. Tagebuch eines Zwangsarbeiters.“

Sein Sohn Leo Bazuin erklärte nach der Veröffentlichung vor drei Jahren: „Ich hab‘ meinen Vater danach besser verstanden.“

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