Deutsche Bahn warnt vor erheblichen Einschränkungen
Aktualisiert am 17.01.2024 – 07:21 UhrLesedauer: 5 Min.
Außergewöhnliche Wetterlage: Das macht sie so gefährlich. (Quelle: t-online)
Das Winterwetter hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Es geht große Gefahr von Glätte aus. Alle aktuellen Entwicklungen im Überblick.
Das Wichtigste im Überblick
In großen Teilen Deutschlands beeinträchtigen kräftige Schneefälle und Glatteis den Alltag der Menschen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach gab für diesen Mittwoch mehrere Unwetterwarnungen heraus. Von starken Schneefällen und extremem Glatteis sollen vor allem die Mitte und der Süden des Landes betroffen sein. Die Informationen im Überblick:
DWD: „Große Gefahr für Leib und Leben“
7.13 Uhr: Im Westen Deutschlands haben am Mittwochmorgen erste Regenfälle eingesetzt. In Trier regnete es gegen 7 Uhr leicht. Der DWD warnte am Morgen vor einer sehr hohen Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen in einem Streifen von Trier und bis nach Frankfurt am Main.
In den betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg sei die Glättegefahr sehr hoch. In der Warnmeldung hieß es: „Große Gefahr für Leib und Leben durch gefrierenden Regen mit starkem Eisansatz; verbreiteten Eisbruch.“ Aufenthalte im Freien und Fahrten sollten unbedingt vermieden werden.
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Mehr als 500 Flüge am Flughafen Frankfurt gestrichen
Deutsche Bahn warnt vor erheblichen Einschränkungen
6.40 Uhr: Bahnreisende müssen sich bundesweit auf Einschränkungen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst hat für Mittwoch einen Wintereinbruch angekündigt – dieser kann sich auch auf den Bahnverkehr auswirken, wie eine Sprecherin auf Anfrage mitteilte. Demnach bereitet sich die Bahn „intensiv“ auf die angekündigte Wetterlage vor.
Laut Bahn hielten sich Mitarbeiter in den betroffenen Regionen bereit, um beispielsweise Weichen zu räumen oder die Verkehrssicherung an Bahnübergängen zu gewährleisten. An strategisch wichtigen Punkten im Schienennetz stünden Räumfahrzeuge und schwere Loks zur Verfügung.
Nach Angaben der Bahn wurde die Zugbindung am Mittwoch für alle Fernverkehrszüge aufgehoben. Wer seine Reise aufgrund des Wintereinbruchs verschieben möchten, könne sein Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, hieß es auf der Internetseite.
BER: Mehrere Flüge gestrichen
2.20 Uhr: Der angekündigte Schneefall und Eisregen im Süden Deutschlands hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr am Hauptstadtflughafen BER. Für Mittwoch wurden bislang 20 Flüge nach und aus Frankfurt gestrichen (je zehn Starts und zehn Landungen) sowie zehn Flüge von und nach München (je fünf Starts und fünf Landungen), wie eine Flughafensprecherin am Dienstagnachmittag sagte. Passagiere, die nach Frankfurt oder München wollen, wurden gebeten, sich regelmäßig über ihren Flugstatus zu informieren.
Wegen Glatteis fallen Flüge am Stuttgarter Flughafen aus
2.10 Uhr: Am Flughafen Stuttgart fallen wegen des erwarteten Glatteises am Mittwoch Flüge aus. Die Lufthansa habe ihre Zubringerflüge von Stuttgart nach Frankfurt und München vorsorglich gestrichen, teilte eine Sprecherin des Flughafens mit. Betroffen seien drei Flüge nach Frankfurt und drei zurück sowie ein Flug von und nach München. Weitere Streichungen gab es den Angaben von Dienstag zufolge zunächst nicht.
Der Winterdienst am Flughafen prüfe die Wettervorhersage engmaschig und reagiere im Bedarfsfall kurzfristig, um Runway und Rollwege schnee- und eisfrei zu machen, hieß es.
Passagieren und Abholern wird empfohlen, vor der Fahrt zum Flughafen den Status ihres Fluges zu prüfen. Auch soll mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen eingeplant werden.
