Ab Mitte September

XXL-Bohrer gräbt bald Tunnel für die zweite Stammstrecke

15.07.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Tunnelbohrmaschine soll sich von der Donnersbergerbrücke in Richtung Marienhof graben. (Quelle: Sven Hoppe)

Erst wird über einen Namen für den Megabohrer abgestimmt, dann kommt er zum Einsatz: Im September gräbt die Bohrmaschine einen Tunnel für die 2. Stammstrecke.

Mehr als neun Jahre nach dem offiziellen Baubeginn soll die erste große Bohrmaschine einen Tunnel für die zweite S-Bahn-Stammstrecke in München graben. Der Startschuss sei für den 17. September geplant, teilte die Bahn mit. Dann soll die 178 Meter lange und rund 700 Tonnen schwere Maschine bei der Donnersbergerbrücke etwa drei Kilometer weit bis zur im Bau befindlichen Haltestelle Marienhof in der Innenstadt graben.

Allerdings geht es dabei nicht um eine der Röhren, durch die in den späten 2030er Jahren einmal S-Bahnen fahren sollen – sondern um einen Erkundungs- und Rettungsstollen. Die neue Tunnelroute zwischen Laim und Ostbahnhof soll einmal die vielbefahrene und störanfällige Stammstrecke entlasten, durch deren Tunnel seit 1972 der Großteil der Münchner S-Bahnen fahren.

Namenswettbewerb für Bohrer läuft noch bis 24. Juli

Bis der Rettungsstollen gegraben werden kann, muss die in Einzelteilen aus dem Schwarzwald nach München transportierte Maschine noch zusammengebaut und schrittweise in Betrieb genommen werden. Bisher laufe der Aufbau nach Plan, teilte die Bahn mit.

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Der Riesenbohrer soll auch noch einen Namen bekommen. Über drei bei einem Wettbewerb eingereichte Vorschläge können Interessierte noch bis zum 24. Juli abstimmen. Zur Auswahl stehen Anna, Donna Maria und Martha.

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