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Dieses Abenteuer-Epos war ein Mammutprojekt


12.06.2026 – 13:37 UhrLesedauer: 2 Min.

„Des Königs Admiral“: Robert Beatty und Gregory Peck spielen in den Hauptrollen. (Quelle: imago)

Ein Seefahrer-Epos mit Kultcharakter: Die Buchverfilmung „Des Königs Admiral“ zeigt, wie eindrucksvoll das Abenteuerkino in den 1950er-Jahren war.

Klassiker wie „Ben Hur“ oder „Die Brücke am Kwai“ gehören zu den bekanntesten Vertretern der klassischen Abenteuerfilme. Historische Hintergründe, gewaltige Massenszenen oder aufwendige Kulissen machen diese Filme der 1950er-Jahre unvergesslich. „Des Königs Admiral“ von Regisseur Raoul Walsh gehört zu den weniger bekannten Werken.

Darum geht es in „Des Königs Admiral“

1807 tobt der Napoleonische Krieg. Kapitän Horatio Hornblower (Gregory Peck) erhält den Auftrag den machtbesessenen Don Julian Alvarado (Alec Mango) am Kap Hoorn aufsuchen, um ihn im Namen der britischen Krone zu unterstützen. Die monatelange Reise birgt jedoch Überraschungen für den Kapitän und seine Crew.

Alvarado überzeugt Hornblower davon, dass sie gemeinsam verfeindete Städte und Häfen schneller erobern können. In dem Glauben, dass er auf der Seite des Rechts steht, stimmt Hornblower zu. Als er aber erfährt, dass sich Spanien und England verbündet haben, erkennt er seinen Fehler. Nun liegt es an ihm, Alvarado zu stoppen.

So sehenswert ist „Des Königs Admiral“

Laut der Bewertungsseite „Rotten Tomatoes“ findet „Des Königs Admiral“ volle Zustimmung und erreicht die seltene Maximalwertung: 100 Prozent vergibt die internationale Presse. Die Zuschauer stimmen mit einer geringeren Quote von 73 Prozent zu. Die Filmdatenbank „IMDb“ bewertet Raoul Walshs Werk mit 7,3 von 10 Sternen.

Der Film läuft am Sonntag, 14. Juni 2026, um 15 Uhr auf Arte. Wer das Abenteuer verpasst, kann ihn alternativ bei Magenta TV kaufen oder leihen.

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Detailverliebte Inszenierung

Als das Epos 1951 in die Kinos kam, beeindruckte es mit seinem enormen Produktionsaufwand. Wie Christoph Hartung auf seiner Filmseite „christophhartung.de“ berichtet, kamen bei den Dreharbeiten zwei voll aufgetakelte Schiffe zum Einsatz. Fünf Monate dauerte zudem die Arbeit am Segelschiff Lydia, das bis zu 18 Knoten segeln konnte.

Statt Computereffekten und nachträglicher Bearbeitung setzte das Team auf Handarbeit. In echten Kulissen und auf dem offenen Meer drehte Walsh den Großteil der Szenen. Diese reale Umgebung verleiht dem Film noch heute seine beeindruckende Wirkung.

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