1. FC Köln

Doppelpacker Dallinga lässt Fans von neuem Super-Knipser träumen


30.08.2026 – 08:22 UhrLesedauer: 3 Min.

Matchwinner des 1. FC Köln: Thijs Dallinga (l.) und Saïd El Mala.

Matchwinner des 1. FC Köln: Thijs Dallinga (l.) und Saïd El Mala. (Quelle: Imago/Beautiful Sports International)

Der 1. FC Köln bezwingt die TSG Hoffenheim zum Bundesliga-Auftakt mit 3:2. Neben Saïd El Mala sticht besonders ein Neuzugang hervor.

Wenn diese 90 Minuten am Samstagnachmittag in Müngersdorf ein Versprechen für die Saison des 1. FC Köln waren, dann können sich die Fans der Geißböcke freuen. Nach einer noch zurückhaltenden ersten Halbzeit explodierte die Partie im zweiten Durchgang. Sehr zur Freude der FC-Fans und mit dem besseren Ausgang für die Mannen in Weiß.

Wer René Wagner nach der Partie genau zuhörte, bekam den Eindruck: Das Fünf-Tore-Spektakel war durchaus so gewollt. Der FC-Trainer und sein Team setzten auf mehr oder weniger kontrollierte Eskalation auf dem Rasen. Maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Ausgang hatten neben Saïd El Mala vor allem die Neuzugänge.

Ansage von Trainer Wagner zeigt Wirkung

Wagner erklärte hinterher, man habe in Hälfte eins zunächst die TSG kontrollieren und den schnellen und technisch starken Hoffenheimern nur wenig Tiefe im Spiel anbieten wollen. Das gelang zunächst gut, ehe das 0:1 aus einer noch immer nicht abgestellten Standard-Schwäche resultierte. Danach war die TSG besser, spielte mit dem FC Katz und Maus – bis Wagner in der Pause umstellte.

Sportchef Thomas Kessler lobte hinterher: „René hat in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden.“ Und Wagner ergänzte: „Nach der Pause hat man dann gesehen, wozu die Mannschaft in der Lage ist, wenn wir ein bisschen mehr aufmachen, mehr ins Risiko gehen und unsere Chancen suchen.“ Genau dieses Mehr an Risiko führte zu einem viel offeneren Spiel, zu mehr Torchancen und am Ende zum Sieg.

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Matchwinner: „Auf so chaotische Spiele hatte ich gehofft“

Das Spiel entschied Neuzugang Thijs Dallinga. Der Niederländer servierte dem FC einen Doppelpack und gestand hinterher, dass genau dieses offene Visier der Geißböcke ihn dazu bewegt hatte, nach Köln zu wechseln. „Als ich mich für Deutschland entschieden hatte, hatte ich genau auf so ein bisschen chaotische Spiele gehofft, mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Das ist wahr geworden“, sagte Dallinga.

Der Mann mit der Rückennummer 27, die einst Torjäger Anthony Modeste trug, ließ die Fans von einem neuen Super-Knipser träumen. Eine Direktabnahme mit links, eine Direktabnahme mit rechts, dazu unzählige gewonnene Zweikämpfe – Dallinga führte sich spektakulär beim FC ein. „Das war der perfekte Start für mich“, schwärmte er. Und Wagner verriet: „Er hat mir das Versprechen gegeben: Wenn er in der Box an den Ball kommt, wird er Tore machen. Das hat er heute eindrucksvoll bewiesen.“

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