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Der Madenkäse aus Sardinien ist eine gefährliche Delikatesse

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Der Madenkäse aus Sardinien ist eine gefährliche Delikatesse
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Delikatesse auf Sardinien

Casu Marzu: Das ist der gefährlichste Käse der Welt


Aktualisiert am 03.05.2026 – 07:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Casu Marzu: Der Käse reift mithilfe von Maden. (Quelle: Sabine Gudath via www.imago-images.de/imago)

Auf Sardinien gilt der Casu Marzu als uralte Tradition und Delikatesse, obwohl der Käse in der EU offiziell verboten ist. Der Grund dafür: Der Käse enthält Maden.

Auf der ganzen Welt gibt es über 4.000 Käsesorten. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei – egal ob man nun Weichkäse, Schnittkäse, Hartkäse, Weißschimmelkäse, Blauschimmelkäse oder Frischkäse mag.

Doch es gibt eine Käsesorte, bei der die meisten Menschen mindestens die Nase rümpfen würden. Die Rede ist vom sardischen Casu Marzu. Im Jahr 2009 wurde die sehr spezielle Käsesorte von Guinness World Records zum „gefährlichsten Käse der Welt“ ernannt. Aber was macht ihn so gefährlich?

Die Antwort: Maden. Was in den meisten Ländern der Welt als verdorbenes Lebensmittel angesehen wird, gilt auf der italienischen Insel Sardinien als Delikatesse. Casu Marzu wird doch schon seit Jahrhunderten gegessen – oft mit Brot und Rotwein. Aber wie kommen die Maden ins Spiel?

Casu Marzu wird aus Pecorino Sardo hergestellt, einem Käse aus Schafmilch. Wenn der Käse im Laufe des Reifungsprozesses fest geworden ist, wird der Käse „veredelt“. Dazu wird ein Teil der Oberseite entfernt, anschließend wird er traditionell im Freien gelagert. Nun bekommt die Käsefliege „Piophila casei“ ihren großen Auftritt. Sie legt ihre Eier in den geöffneten Käse. Dieser wird dann wieder geschlossen.

Sobald die Larven schlüpfen, beginnen sie, den Käse zu verdauen. Dabei setzen sie Enzyme frei, die das Fett abbauen und den Käse extrem weich und cremig machen. Der Käse muss nun noch etwas reifen. Nach mehreren Wochen oder Monaten ist der Käse bereit zum Verzehr.

Von den Sarden wird er wegen seiner cremigen Konsistenz und dem kräftigen, würzigen Aroma geschätzt. Mutige essen ihn mit den Maden – empfindlichere Genießer decken ihn mit Folie ab, um die Maden zu ersticken, bevor sie loslegen. Klassisch wird Casu Marzu auf Pane carasau, einem dünnen sardischen Fladenbrot, gegessen. Ein Glas Cannonau de Sardegna – ein kräftiger sardischer Rotwein – rundet den Geschmack ab.

Auf Sardinien gilt der Casu Marzu übrigens nicht nur als uralte Tradition und Delikatesse, sondern auch als Aphrodisiakum. Dafür gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Belege. Casu Marzu ist in der EU offiziell verboten, da er nicht den Hygienevorschriften entspricht. Der Käse kann Magen-Darm-Probleme verursachen, wenn lebende Maden überleben und sich im Verdauungstrakt einnisten. Es gibt zudem Berichte über allergische Reaktionen und bakterielle Infektionen durch unkontrollierte Fermentation.

Allerdings wird er auf Sardinien weiterhin traditionell hergestellt und oft auf dem Schwarzmarkt verkauft. Für viele Sarden ist er ein kulturelles Erbe und eine Delikatesse.

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