Von wegen faul und empfindlich

Schauspieler Hendrik Duryn nimmt Gen Z in Schutz

23.05.2026 – 14:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Hendrik Duryn: Er ist ab dem 28. Mai wieder als „Der Lehrer“ zu sehen. (Quelle: Hendrik Schmidt)

Junge Menschen stehen immer wieder in der Kritik. Nun bezieht der „Der Lehrer“-Star Hendrik Duryn Stellung in der Debatte – und wird dabei sehr deutlich.

Seit Jahren steht Hendrik Duryn für die RTL-Serie „Der Lehrer“ vor der Kamera und hat damit regelmäßig mit Jugendlichen zu tun. Jetzt hat der 58-Jährige eine klare Botschaft an alle, die der sogenannten Generation Z Faulheit und Überempfindlichkeit vorwerfen. Zu dieser zählen Menschen, die zwischen 1997 und 2007 geboren wurden.

„Diese ganze Debatte um die vermeintlich demotivierte Generation Snowflake und die pauschale Kritik an der Generation Z macht mich ehrlich gesagt wütend.“, so Duryn im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Hinter der Kritik stecke oft etwas anderes: „Ich befürchte, dass viele dieser Nörgler selbst von ihren Chefs schlecht behandelt wurden und diesen Frust nun einfach nach unten weitergeben.“

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Die Bezeichnung „Generation Snowflake“ beruht auf der Vorstellung, junge Menschen seien so empfindlich und leicht verletzbar wie Schneeflocken. Duryn ist überzeugt, dass viele Kritiker mit solchen Vorwürfen vor allem sich selbst besser darstellen wollten. Er fragt sich: „Warum müssen manche Leute andere ständig schlechter machen?“

Besonders scharf fiel sein Urteil über jene aus, die Jugendlichen täglich einredeten, sie seien faul und unfähig. „Wer so etwas tut, der gehört für mich bestraft, weil er die Talente und den Kern junger Menschen systematisch zerstört“, sagte Duryn.

Deswegen liegt ihm auch seine „Der Lehrer“-Rolle am Herzen. Er spielt den Pädagogen Stefan Vollmer, der sich stets um die Probleme seiner Schüler kümmert. „Er gibt ihnen die Möglichkeit, sich zu entwickeln, was für mich die eigentliche Definition von Liebe ist“, so Hendrik Duryn.

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