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Zwischen 40.000 und 70.000 Menschen marschierten am Dienstag durch die Straßen Brüssels. Die Demonstranten versammelten sich auf Aufruf der drei größten Gewerkschaften des Landes, um die Reformen der Bundesregierung anzuprangern, die die Gewerkschaften als „asozial“ betrachten.
Die Hauptthemen und Forderungen der Demonstration: Renten, Kaufkraft und automatische Lohnindexierung.
Die Gewerkschaften haben eine Rentenreform verurteilt, durch die es den Arbeitnehmern schlechter geht. Sie haben auch einen Angriff auf die automatische Lohnindexierung verurteilt.
Die Kundgebung fand vor dem Hintergrund steigender Energiepreise statt, die durch den Krieg im Nahen Osten verursacht wurden.
Diese landesweite Demonstration ist Teil einer Gewerkschaftskampagne, die seit anderthalb Jahren von Arbeitnehmervertretern gegen die Regierungskoalitionsregierung unter Premierminister Bart De Wever, einem flämischen Nationalisten, geführt wird.
Der öffentliche Nahverkehr im ganzen Land verkehrte eingeschränkt. Der Flughafen Charleroi hat alle für diesen Tag geplanten Flüge gestrichen.
Die letzte landesweite Demonstration am 12. März hatte zwischen 80.000 und 100.000 Menschen nach Brüssel gelockt.
