Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Staatssekretär stärkt Ministerin Scharrenbach im Mobbing-Streit

6 Oktober 2026

Abgeordnete sollen Farbe bekennen zu Steuergesetzen

6 Oktober 2026

Fabienne Königstein mit Kritik an Esther Pfeiffer

6 Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Der gar nicht so freundliche Herr Siegmund
Politik

Der gar nicht so freundliche Herr Siegmund

wochentlich.deBy wochentlich.de28 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

AfD-Spitzenkandidat

Der gar nicht so freundliche Herr Siegmund


Aktualisiert am 28.08.2026 – 01:13 UhrLesedauer: 12 Min.

urn:newsml:dpa.com:20090101:260825-936-71219Vergrößern des Bildes

Ulrich Siegmund: Er will erster Ministerpräsident der AfD werden. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa)

In Sachsen-Anhalt inszeniert sich Ulrich Siegmund als freundliches Gesicht der AfD. Doch sein Team führt seit einem Jahr einen aggressiven Kampf gegen die Presse. Mit großem Erfolg.

Es ist sein Ritual, und an diesem Morgen findet es unter einem blauen Pavillon auf einem Marktplatz in Halle statt. Es ist der 11. August, noch knapp ein Monat bis zur Landtagswahl. Menschen drängen sich dicht an dicht um Ulrich Siegmund. Teenager-Gruppen. Arbeiter. Eltern mit ihren Kindern. Rentner. Mehrere von Siegmunds Sicherheitsleuten versperren die Zugänge und ordnen den Strom: Zutritt zu Siegmund nur von vorn.

Der AfD-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt empfängt die meisten einzeln, maximal in Gruppen zu dritt. Er lächelt. Ein fester Händedruck, einige Sätze, Siegmund schaut sein Gegenüber fest an. Dann: ein Foto, gerne auch ein Video. Siegmund filmt selbst, mit dem Handy des Besuchers, im Selfie-Modus, seine Besucher gut mit im Bild. Sind Kinder dabei, geht er dafür in die Hocke. Zum Abschied fasst er jedem an die Schulter.

So geht das zwei Stunden lang: Handschlag, Gespräch, Video, Schultergriff. Handschlag, Gespräch, Foto, Schultergriff. Handschlag, Gespräch, Video, Schultergriff.

Mehrere junge Männer von Siegmunds Medienteam, Aktivisten der rechtsextremen „Identitären Bewegung“, kreisen währenddessen mit Kameras um den Stand. Sie fotografieren und filmen: Siegmund in der Menge, Siegmund in Nahaufnahme.

Zwei Streamer senden die Veranstaltung live ins Netz, stundenlang. Sie begleiten in der heißen Phase des Wahlkampfs fast jeden seiner Termine. Siegmund duzt sie. Als er alle Hände geschüttelt hat, der Platz sich langsam leert, stellt er sich vor die Kameras. Die Streamer dürfen ihre Fragen zuerst stellen. Es sind Wohlfühlfragen, Stichworte für Siegmunds Werbebotschaft.

Kritische Fragen stellt am Ende erst ein Journalist des Deutschlandfunks. Siegmund antwortet ihm ausführlich, ruhig. Als er fertig ist, hält ein Streamer, der unter dem Namen „Aktivist Mann“ auftritt, dem Journalisten sofort sein Mikrofon unter die Nase, dreht seine Kamera auf ihn und fragt laut: „Sind Sie bei der Antifa?“

Siegmund steht daneben und lacht.

Ulrich SiegmundVergrößern des Bildes
Siegmund im Kreis von Streamern und Reportern in Halle (Saale). (Quelle: Leister )

Die Siegmund-Show flutet das Netz

Siegmund will in Sachsen-Anhalt Anfang September die absolute Mehrheit holen, seine AfD soll allein regieren. „45 Prozent + X“ ist die Zauberformel, die er auf seinen Veranstaltungen verkündet. Damit wäre er der erste Ministerpräsident der AfD in Deutschland. Viele vor ihm haben das versucht. Doch keiner war je so nah dran wie er.

Geschafft hat er das mit dem bisher professionellsten Wahlkampf der AfD. Seine zentrale Botschaft ist dabei nicht Wut, Ärger, Verdruss, wie sonst oft bei der AfD üblich. Sondern: Hoffnung.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Abgeordnete sollen Farbe bekennen zu Steuergesetzen

6 Oktober 2026

AfD will Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt stellen

6 Oktober 2026

Arbeitsministerin Bärbel Bas sagt wegen Trauerfalls alle Termine ab

6 Oktober 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Abgeordnete sollen Farbe bekennen zu Steuergesetzen

6 Oktober 2026

Fabienne Königstein mit Kritik an Esther Pfeiffer

6 Oktober 2026

Doc Morris: Zwangsvollstreckung gegen die Versand-Apotheke

6 Oktober 2026

Sänger Mark Forster zeigt sich wieder ohne Kappe und die Fans flippen aus

6 Oktober 2026

Neueste Beiträge

Polnische Marine sprengt Seeminen vor Usedom

6 Oktober 2026

Millionen Autofahrer erhalten eine gute Nachricht

6 Oktober 2026

Autobahn bei Braunschweig stundenlang gesperrt

6 Oktober 2026

Recent Posts

  • Staatssekretär stärkt Ministerin Scharrenbach im Mobbing-Streit
  • Abgeordnete sollen Farbe bekennen zu Steuergesetzen
  • Fabienne Königstein mit Kritik an Esther Pfeiffer
  • Doc Morris: Zwangsvollstreckung gegen die Versand-Apotheke
  • Sänger Mark Forster zeigt sich wieder ohne Kappe und die Fans flippen aus

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.