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Sport

Der Ex-DFB-Star mit hartem Urteil zur Real-Madrid-Krise

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Der Ex-DFB-Star mit hartem Urteil zur Real-Madrid-Krise
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„Wird nicht besser“

Toni Kroos fällt hartes Urteil


20.01.2026 – 08:31 UhrLesedauer: 2 Min.

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Toni Kroos: Der ehemalige Star von Real Madrid beendete im Sommer 2024 seine Karriere. (Quelle: IMAGO/Oscar J. Barroso/imago)

Zehn Jahre spielte Toni Kroos für Real Madrid, war extrem erfolgreich und hatte fünf verschiedene Trainer. Der 36-Jährige hat ein Gespür für den Verein und beurteilt nun die aktuelle Situation.

Toni Kroos findet deutliche Worte für die Lage von Real Madrid. „Die letzte Saison war irgendwie so eine Übergangssaison, es wurde kein Titel geholt und eigentlich ist das bei Real ja immer nur einmal Anlauf nehmen“, beginnt er in der neuesten Folge seines „Einfach mal Luppen“-Podcasts, den er gemeinsam mit seinem Bruder herausbringt.

Doch dann schränkt er ein: „Jetzt ist die zweite Saison, wo es den Anschein hat, dass es nicht besser wird. Das, gepaart mit den Ansprüchen, führt natürlich zu Problemen.“ Real sei in so einer Situation ein Verein, der lange und erfolglose Perioden nicht akzeptiert. Anfang Januar hatte Real gegen Erzrivale Barcelona die spanische Supercopa verloren (2:3), in der Folge musste Trainer Xabi Alonso gehen.

Der Neue an der Seitenlinie, Álvaro Arbeloa, flog allerdings bei seinem Debüt gegen Zweitligist Albacete aus dem Pokal. Zur Trainerthematik äußerte sich Kroos zwar nicht, allerdings bewertete er die Pfiffe, die die Fans am Wochenende bereits vor dem Spiel gegen Levante (2:0) an die Spieler gerichtet haben.

Diese Pfiffe seien keine Hilfe, um die Ziele des Klubs zu erreichen. Vielmehr befinde sich Madrid gerade in einem Kreislauf, bei dem nur positive Ergebnisse und eine positive Körpersprache helfen würden. Kroos berichtete zusätzlich, dass eine namhafte Person, die er nicht nennen will, einst zu ihm sagte: „Ein Spieler, der in seiner Karriere im Bernabéu nicht ausgepfiffen wurde, ist kein großer Spieler.“

Kroos selbst erinnerte sich an eine Situation, in der er den Unmut der Fans auf sich zog. Im Achtelfinale der Champions League flog er mit Madrid 2019 gegen Ajax Amsterdam nach einer 1:4-Heimpleite im Rückspiel raus. Da habe er auch vereinzelt Pfiffe gegen sich wahrgenommen. „Das ist Real Madrid, wahrscheinlich nicht die beste Seite von Real Madrid, aber es beschreibt es trotzdem ganz gut, was es bedeutet, hier zu sein, hier zu unterschreiben.“

Der ehemalige Mittelfeldregisseur ist sich allerdings sicher, dass die aktuellen Spieler „stabil im Kopf“ seien und am Ende auch das „Ruder herumdrehen“ werden. Immerhin: Durch den Sieg gegen Levante und die gleichzeitige Niederlage von Barcelona gegen San Sebastián (1:2) rückten die Königlichen bis auf einen Zähler an Barça heran.

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