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Der Pariser Eiffelturm und das Louvre-Museum werden an diesem Wochenende vorzeitig geschlossen, da eine weitere Hitzewelle Westeuropa erfasst.
Der Eiffelturm sagte, er werde am Samstag und Sonntag aufgrund der in der französischen Hauptstadt vorhergesagten hohen Temperaturen „ausnahmsweise um 16 Uhr schließen“, während der Louvre zur gleichen Zeit bis Montag geschlossen bleibt.
Die Kunstgalerie Musée d’Orsay kündigte außerdem an, dass sie von Samstag bis Mittwoch ab 17 Uhr schließt.
Laut Météo-France stehen am Samstag 24 Departements im Nordwesten Frankreichs unter Hitzealarm, von dem mehr als 22 Millionen Menschen betroffen sind.
In den meisten Regionen werden Temperaturen von etwa 35 °C bis 38 °C erwartet, wobei Höchstwerte von bis zu 39 °C vom Burgund bis zum Pays de la Loire vorhergesagt werden.
Auch im Rest des Landes herrscht Alarmstufe Orange, da sich die Bewohner auf die jährlichen Feierlichkeiten zum Bastille-Tag am 14. Juli vorbereiten.
Es ist die dritte Hitzewelle, die Frankreich seit Mai heimsucht.
Emmanuel Grégoire, der Bürgermeister von Paris, berief am Freitag eine Krisensitzung ein, um sich auf die Hitzewelle vorzubereiten.
Grégoire sagte, die Stadt werde die Hitzewellenmaßnahmen ausweiten, indem Parks und Schwimmbäder länger geöffnet würden, Trinkwasserstationen zur Verfügung stünden und gefährdete Bewohner zusätzlich unterstützt würden.
In Spanien half das besser werdende Wetter den Feuerwehrleuten am Samstag bei der Bekämpfung eines der tödlichsten Waldbrände im Land.
In der südöstlichen Provinz Almería starben mindestens 12 Menschen und mehr als 1.400 wurden evakuiert, nachdem diese Woche ein Feuer die Region verwüstet hatte. Die Behörden gehen davon aus, dass der Brand durch eine eingestürzte Stromleitung verursacht worden sein könnte.
Spaniens nationale Wetteragentur AEMET sagte, dass am Samstagnachmittag in weiten Teilen der Iberischen Halbinsel hohe Temperaturen mit Höchsttemperaturen von 36 bis 38 °C zu erwarten seien.
In Norditalien sind die Wasserreserven stark betroffen und bedrohen die Landwirtschaft, da der Fluss Po, der längste Fluss des Landes, inmitten der schwülen Temperaturen mit einer Dürre konfrontiert ist. Die Po-Einzugsgebietsbehörde bezeichnete die Situation als „kritisch“.
