Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen

21 Februar 2026

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Gesundheit»Depression erkennen: Depressive sprechen anders
Gesundheit

Depression erkennen: Depressive sprechen anders

wochentlich.deBy wochentlich.de1 Dezember 2025Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Depression erkennen: Depressive sprechen anders
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Hörbare Anzeichen

Warum depressive Menschen anders sprechen


Aktualisiert am 01.12.2025 – 08:39 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine Frau halb liegend auf einem Sofa: Neben Stimmung und Verhalten kann eine Depression auch die Sprechweise der Betroffenen verändern. (Quelle: Fiordaliso/getty-images-bilder)

News folgen

Eine Depression beeinflusst nicht nur das Verhalten Betroffener. Auch die Sprache kann Hinweise auf die ernste Erkrankung geben.

Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und negative Gedanken überschatten bei einer Depression das Leben der Betroffenen. Sie fühlen sich in ihren negativen Gefühlen gefangen. Jede Freude geht verloren. Die Ängste, Verzweiflung und Hilflosigkeit zeigen sich vielfach in der Sprache.

Eine Depression zeigt sich laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe durch zwei Hauptsymptome:

  • gedrückte, depressive Stimmung
  • Interessen- oder Freudlosigkeit

Zu den beiden Hauptsymptomen können Zusatzsymptome auftreten. Dazu gehören:

  • Antriebsmangel beziehungsweise erhöhte Ermüdbarkeit
  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl
  • Hoffnungslosigkeit in Bezug auf die Zukunft
  • Suizidgedanken/-handlungen
  • Schlafstörungen
  • veränderter Appetit
  • psychomotorische Unruhe oder Verlangsamung

Treten mindestens fünf Symptome, davon mindestens ein Hauptsymptom, über mehr als zwei Wochen auf, deutet das auf eine Depression hin.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, erleben einen Abwärtssog aus negativen Gedanken und Gefühlen und empfinden eine tiefe Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Dies spiegelt sich auch in der Sprache wider. Im Rahmen einer Untersuchung wertete im Jahr 2021 ein Forscherteam vom Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie am Universitätsklinikum Jena Audioinhalte von Anamneseinterviews von depressiven Menschen aus.

Mithilfe einer Software wurden Grundfrequenz der Stimme, Spannweite der Stimme, Sprechgeschwindigkeit und Pausenlänge von Menschen mit Depression mit denen Gesunder verglichen. Das Ergebnis: Depressive Patienten sind im Vergleich zu Gesunden durch eine monotone Sprache, eine geringe Sprechgeschwindigkeit sowie längere Pausen gekennzeichnet.

Eine weitere, 2018 veröffentlichte Studie zeigt ebenfalls Veränderungen in der Sprache Depressiver. Das Forscherteam der University of Reading in Großbritannien untersuchte mittels Computeranalyse die sprachlichen Unterschiede zwischen Menschen mit einer Depression und ohne. Es wurden Beiträge von mehr als 6.000 Nutzern in über 60 Onlineforen ausgewertet. Das Ergebnis: Depressive Menschen verwenden häufiger Worte, die negative Gefühle und Stimmungen ausdrücken.

Depressive Menschen verwenden häufig Adjektive wie „einsam“, „traurig“ oder „miserabel“. Auch absolute Wörter wie „immer“, „nie“ und „total“ sind oft zu finden. Außerdem nutzen Depressive deutlich häufiger Pronomen in der ersten Person Singular, also „ich“, „mein“, „mir“ und „mich“. Laut den Wissenschaftlern liegt das daran, dass depressive Personen stark auf sich selbst fokussiert sind und ihnen oft der Kontakt zur Außenwelt fehlt.

„Bei Verdacht auf eine Depression lohnt es sich, genauer hinzuhören. Eine Sprachanalyse kann dabei helfen, eine Depression zu erkennen“, sagt Armin Rösl, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Depressionsliga e. V. Rösl erkrankte 2010 selbst an einer Depression – und erkennt sich rückblickend in den Forschungsergebnissen wieder.

Es liege am Krankheitsbild der Depression, dass Betroffene mutlos und traurig sind. Das zeige sich in Sätzen wie „Ich mag nicht mehr“, „Ich habe keine Ahnung, was mit mir los ist“, „Ich bin sehr müde“ oder „Ich bin nichts wert“. Solche Sätze seien für die Erkrankung typisch und würden von den Betroffenen häufig wiederholt.

Armin Rösl
(Bildquelle: Deutsche Depressionsliga e. V.) (Quelle: Ruediger DUNKER, Rüdiger Dunker)

Armin Rösl ist stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Depressionsliga e. V. Armin Rösl ist Journalist und hatte im Jahr 2010 eine schwere depressive Episode. Seit 2015 engagiert er sich öffentlich in Sachen Depression.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Corona-Pandemie verdoppelte psychische Belastungen laut neuer Studie

20 Februar 2026

Diese einfachen Übungen helfen beim Senken

20 Februar 2026

Für wen die Infektion gefährlich werden kann

20 Februar 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026

Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.

21 Februar 2026

Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

21 Februar 2026

Neueste Beiträge

Ex-Frau ließ sich von Epstein aushalten

21 Februar 2026

Was passt zu Sauerkraut? Klassische und exotische Ideen

21 Februar 2026

Kritik der EU, weil Studie zeigt, dass klimaschädliches Rind- und Lammfleisch 580-mal mehr Subventionen erhält als Hülsenfrüchte

20 Februar 2026

Recent Posts

  • Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen
  • In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht
  • Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück
  • Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.
  • Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.