Demichelis-Debüt geglückt

Früher Doppelschlag: Leipzig zerlegt Außenseiter


Aktualisiert am 22.08.2026 – 20:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Antonio Nusa gratuliert Conrad Harder: Der Däne besorgte den vierten Leipziger Treffer. (Quelle: IMAGO/Jan Huebner/imago)

Beim Pokalspiel in Trier steht Martín Demichelis erstmals in einem Pflichtspiel als Leipzig-Trainer an der Seitenlinie. Der 45-Jährige erlebt ein gelungenes Debüt.

Ex-Bayern-Profi Martín Demichelis ist mit RB Leipzig erfolgreich in die neue Saison gestartet. Der Argentinier, der in diesem Sommer das Traineramt bei den Sachsen übernommen hat, feierte mit seinem Team am Samstag in der ersten Runde des DFB-Pokals einen deutlichen 6:0-Erfolg (3:0) beim Regionalligisten Eintracht Trier. Mit einem Doppelschlag innerhalb der ersten sechs Minuten stellten die Leipziger dabei früh die Weichen auf Sieg.

Parallel erkämpfte sich Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel einen Sieg im rund 700 Kilometer entfernten München. Beim TSV 1860 setzten sich die Norddeutschen mit 2:0 (1:0) durch.

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Eintracht Trier – RB Leipzig

Brajan Gruda (2. Minute), Willi Orbán (6.), der Trierer Gianluca Pelzer per Eigentor (45.+2), Conrad Harder (76.), Antonio Nusa (90.+2) und Ezechiel Banzuzi (90.+5) trafen für die Leipziger, die in der Sommerpause mit zwei Personalien für Schlagzeilen gesorgt hatten. Trainer Demichelis, zwischen 2003 und 2011 Profi bei Bayern München, trat die Nachfolge des entlassenen Ole Werner an. Jungstar Yan Diomande wurde für eine Rekordsumme (zwischen 125 und 140 Million Euro) zu Real Madrid transferiert.

Erstes Pflichtspiel, erster Sieg: Martín Demichelis. (Quelle: IMAGO/Jan Huebner/imago)

Die Gäste dominierten sofort die Partie vor 9.000 Zuschauern im ausverkauften Moselstadion. Gruda brachte RB nach Vorarbeit von Ezechiel Banzuzi früh in Führung, Orbán legte wenig später per Abstauber nach. Die Gastgeber schafften es kaum aus der eigenen Hälfte und waren mit dem Zwei-Tore-Rückstand nach einer Viertelstunde noch gut bedient.

Nach knapp 20 Minuten schalteten die Leipziger einen Gang zurück und ließen Trier besser ins Spiel kommen. Demichelis gefiel das nicht sonderlich. Der Coach forderte von der Seitenlinie eine höhere Schlagzahl. Da die Trierer aber besser als in der Anfangsphase verteidigten, wartete Demichelis lange vergeblich auf einen weiteren Treffer. Erst als Pelzer einen Schuss von Ridle Baku ins eigene Tor lenkte, durfte Leipzig wieder jubeln. Im zweiten Abschnitt ließ es der Bundesligist lange schleifen, ehe der Ball in der Schlussphase noch drei weitere Mal den Weg ins Eintracht-Tor fand.

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