Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Christin Stark über Hürden in Ehe mit Schlager-Sänger

4 Juni 2026

Frauen betäubt und vergewaltigt – Männer festgenommen

4 Juni 2026

Cadillac verkauft im Mai nur zwei Autos in Deutschland

4 Juni 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Lifestyle»DDR-Geisterinsel für 60.000 Euro versteigert
Lifestyle

DDR-Geisterinsel für 60.000 Euro versteigert

wochentlich.deBy wochentlich.de4 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
DDR-Geisterinsel für 60.000 Euro versteigert
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Das soll aus ihr werden

DDR-Geisterinsel für 60.000 Euro versteigert


Aktualisiert am 04.06.2026 – 16:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Die „Entmagnetisierungsstation Ostervilm“ im Rügener Bodden (mit Keramikglocke): Das Konstrukt steht auf 600 Holzpfählen. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Karl-Heinz Spremberg/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Sie diente einst dazu, Marineschiffe vor Magnetminen zu schützen. Nun ist die Plattform „Ostervilm“ versteigert worden.

Ein ungewöhnliches Relikt aus DDR-Zeiten ist unter den Hammer gekommen. Die frühere Entmagnetisierungsstation „Insel Ostervilm“ im Greifswalder Bodden wurde bei der Sommerauktion der Norddeutschen Grundstücksauktionen AG (NDGA) versteigert. Das Mindestgebot lag bei 39.000 Euro, nach 20 Geboten gab es den Zuschlag für 60.000 Euro.

Neue Eigentümer planen Kultur- und Veranstaltungsort

Den Zuschlag erhielt das österreichische Unternehmen McCube, das auf modulare Fertighäuser spezialisiert ist. Der Chef des Unternehmens, Oliver Pesendorfer, sagte, er könne sich vorstellen, die zwischen der Halbinsel Reddevitz und der Insel Vilm im Greifswalder Bodden liegende künstliche Insel als Kultur- und Veranstaltungsort zu nutzen. Auch die Ausrichtung von Hochzeiten auf der 250 Quadratmeter großen Plattform sei möglich.

Trotz ihres maroden Zustands hatte die außergewöhnliche Immobilie vor der Auktion große mediale Aufmerksamkeit erregt – und der Norddeutschen Grundstücksauktionen AG entsprechend Arbeit gemacht. „Wir haben täglich Telefonate aus ganz Deutschland geführt – mit Dutzenden, wahrscheinlich sogar mehreren Hundert Interessierten, die neugierig waren“, sagte Vorstand Kai Rocholl.

Eigentlich wollte Pesendorfer die Insel allein ersteigern, hatte sich dann nach eigenen Angaben aber mit einem weiteren Bieter zusammengetan. Beide hätten sich erst kurz vor der Auktion kennengelernt und spontan darauf verständigt, gemeinsam für die Insel zu bieten.

Bei dem Objekt handelt es sich um einen der außergewöhnlichsten, sogenannten Lost Places in Vorpommern. Die Anlage ist ausschließlich per Boot erreichbar.

  • Lost Places: Diese Freizeitparks sind jetzt Geisterstätten

Marineschiffe vor Magnetminen schützen

Die Plattform wurde den Angaben zufolge um 1954 von der NVA-Marine Lauterbach errichtet und steht auf rund 600 Holzpfählen. Der Bodden ist hier etwa zehn Meter tief. Zu DDR-Zeiten diente die Anlage dazu, Marineschiffe mithilfe einer Kabelschleife im Meer vor Magnetminen zu schützen. Auf der Plattform befanden sich einst ein Wohn- und ein Maschinenhaus.

Der Zustand der Anlage gilt inzwischen als stark sanierungsbedürftig. Im Katalog ist von Setzungsrissen, verrosteten Stahlteilen, zerstörten Fenstern sowie Schäden durch Witterung, Vogelkot und Vandalismus die Rede. Auch Algenbewuchs wird erwähnt. Eine Besichtigung ist aufgrund des Zustands nicht möglich.

Die Gesamtfläche von Land- und Wasserbereich beträgt rund 710 Quadratmeter. Dafür besteht ein Nutzungsvertrag mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund, das jährliche Entgelt liegt bei etwa 75 Euro. Die nutzbare Fläche wird mit rund 250 Quadratmetern angegeben. Zudem befindet sich auf der Insel eine frei stehende Keramikglocke des Architekten Gerhard Benz, die separat erworben werden kann.

Zuletzt gehörte die Anlage Künstler Gerhard Benz und dem Maschinenbauingenieur Peer Wenmakers. Sie verfolgten Pläne für einen Kunst- und Kulturort, scheiterten jedoch an rechtlichen Vorgaben, hohen Kosten und logistischen Herausforderungen. Eine öffentliche oder gewerbliche Nutzung sei nicht umsetzbar gewesen, heißt es in der „Ostsee Zeitung“.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Hier zeigt sich der größte Unterschied

4 Juni 2026

Ab wann gibt es eigentlich Hitzefrei?

4 Juni 2026

Mecklenburg-Vorpommern führt neue Kurort-Kategorien ein

4 Juni 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Frauen betäubt und vergewaltigt – Männer festgenommen

4 Juni 2026

Cadillac verkauft im Mai nur zwei Autos in Deutschland

4 Juni 2026

R-AI-ging Bull: Gegenreaktion gegen Martin Scorsese, nachdem Regisseur die „kreative Befreiung“ der KI befürwortet

4 Juni 2026

Hauptgebäude bleibt bis Semesterende gesperrt

4 Juni 2026

Neueste Beiträge

Bundeswehr-Lieferant warnt: Einsatzbereitschaft könnte gefährdet sein

4 Juni 2026

French Open: Gelingt Chwalinska die nächste Sensation?

4 Juni 2026

Warum viele Shops noch zögern

4 Juni 2026

Recent Posts

  • Christin Stark über Hürden in Ehe mit Schlager-Sänger
  • Frauen betäubt und vergewaltigt – Männer festgenommen
  • Cadillac verkauft im Mai nur zwei Autos in Deutschland
  • R-AI-ging Bull: Gegenreaktion gegen Martin Scorsese, nachdem Regisseur die „kreative Befreiung“ der KI befürwortet
  • Hauptgebäude bleibt bis Semesterende gesperrt

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.