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Panorama

Dauerregen erwartet – Warnung vor Überflutungen

wochentlich.deBy wochentlich.de1 Januar 2024Keine Kommentare4 Mins Read
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Dauerregen erwartet – Warnung vor Überflutungen
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Dauerregen erwartet – Warnung vor Überflutungen

Von dpa, afp, t-online, sic, csi, lim, das, LMA, te, ts, mam

Aktualisiert am 01.01.2024 – 05:05 UhrLesedauer: 53 Min.

Vergrößern des BildesFeuerwehren und Einwohner errichten einen Sandsackwall als Hochwasserschutz entlang des Flusses Helme. (Quelle: Heiko Rebsch)
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Ergiebige Niederschläge lassen die Flüsse in Deutschland bedrohlich ansteigen. Viele Regionen sind von Hochwasser betroffen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Kaum Entwarnung in den Hochwassergebieten: Vor allem in Niedersachsen bleibt die Lage auch am Samstag angespannt. In Sachsen ist die Hochwassergefahr hingegen größtenteils gebannt. Doch der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt weitere Regenfälle für Anfang kommender Woche voraus.

DWD warnt vor Hochwasser: Dauerregen ab Montag erwartet

19.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt in den nächsten Tagen vor Dauerregen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die am Sonntagabend ausgegebene amtliche Unwetterwarnung gilt von Montag 20.00 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag 6.00 Uhr. „Es besteht die Gefahr des Auftretens von ergiebigem Dauerregen“, teilte der DWD am Silvesterabend mit. „Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich.“

Weitere Evakuierungen in Oldenburg möglich

18.30 Uhr: Im niedersächsischen Oldenburg müssen sich weitere rund 600 Menschen nach Angaben der Stadt auf eine Evakuierung vorbereiten. Im Bereich der Sandkruger Straße seien die Deiche stark belastet, und ein Deichbruch könne an dieser Stelle nicht ausgeschlossen werden, teilte die Stadt mit. Sollte es dazu kommen, werde die Feuerwehr mit Lautsprecherdurchsagen auf die Evakuierung hinweisen. Betroffene sollten dann nur das Nötigste sowie wichtige Unterlagen mitnehmen. Als Übergangsquartier sind Räume in einem Gymnasium vorgesehen.

Auf zwei Kilometern Länge werde als Vorsichtsmaßnahme für einen eventuellen Deichbruch ein mobiler Deich errichtet, hieß es weiter. Die Arbeiten zum Aufstellen sollen bei Tageslicht mit Anbruch des Neujahrsmorgens beginnen. „Wir wollen vor der Lage sein“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD). Die Maßnahme erfolge rein präventiv und sei 1998 schon einmal eingesetzt worden, ohne damals zum Tragen gekommen zu sein.

Für Oldenburg und angrenzende Gebiete habe die Deutsche Flugsicherung zudem seit Sonntagvormittag eine Überflugverbotszone eingerichtet. Das Verbot soll bis zu einer Höhe von 1000 Fuß (rund 300 Meter) bis einschließlich 3. Januar gelten, damit der Luftraum Einsatz- und Erkundungsflügen vorbehalten bleibt. Betroffen sind laut Stadt sämtliche Fluggeräte, inklusive Privatmaschinen und Drohnen.

Überflutungen in Hambühren bei Celle

17.17 Uhr: In Hambühren bei Celle kommt es nach Angaben des Landkreises wegen einer Überlastung des Abwassersystems zu Überflutungen. Das Grundwasser steige massiv auf, daher seien Pumpen installiert worden, um die Lage in den Griff zu bekommen, teilte der Landkreis Celle am Sonntagnachmittag mit. Die Bevölkerung wurde gebeten, den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren und beim Leerpumpen von Kellern das Wasser nicht in einen Gully zu leiten, sondern in den Garten oder auf die Straße.

Pegelstände in Meppen gehen leicht zurück

15.45 Uhr: Die zuletzt hohen Pegelstände in Meppen gehen nach Angaben der Stadt weiter leicht zurück. Neue Auffälligkeiten an den Deichen seien bei den jüngsten Kontrollen und Begutachtungen nicht festgestellt worden, hieß es am Nachmittag. Mit Blick auf die Silvesterfeiern bat die Stadt jedoch alle Bürgerinnen und Bürger, auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu verzichten.

Bundesinnenministerin Faeser an Neujahr im Hochwassergebiet

15.30 Uhr: Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will an Neujahr das Hochwassergebiet in Niedersachsen besuchen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird Faeser am Montagnachmittag gemeinsam mit Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) im Raum Oldenburg Einsatzkräfte von Technischem Hilfswerk (THW) und Bundespolizei treffen.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) besuchte das Hochwassergebiet, verschaffte sich per Rundflug mit einem Helikopter einen Eindruck über die Hochwasserlage im Norden Niedersachsens und würdigte in Verden den Einsatz der Helferinnen und Helfer.

Gemeinde Lilienthal baut 800 Meter langen mobilen Deich auf

15.15 Uhr: In der vom Hochwasser bedrohten Gemeinde Lilienthal bei Bremen wird ein rund 800 Meter langer mobiler Deich aufgebaut. Die Gemeinde sprach in einer Mitteilung von einer rein präventiven Sicherungsmaßnahme. Die Hochwasserlage sei statisch. Es seien keine kritischen Bereiche hinzugekommen, und die Pegelstände gingen leicht zurück, was den Deich entlaste. Der mobile Deich wird den Angaben zufolge zunächst mit Luft befüllt und könnte bei Bedarf kurzfristig mit Wasser befüllt werden, um eine stabile Schutzbarriere zu bieten.

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