Kevin Großkreutz: Noch ein Weltmeister ohne Einsatz. Zwei Jahre nach dem WM-Triumph wurde Großkreutz‘ DFB-Karriere vom damaligen Bundestrainer Joachim Löw mit der Nichtnominierung für die EM 2016 endgültig beendet: Großkreutz, damals für den türkischen Spitzenklub Galatasaray aktiv, sei jedes Wochenende aus Istanbul zurück nach Deutschland gereist und habe keinerlei Integrationswillen gezeigt.
Shkodran Mustafi: Als Nachrücker für den verletzten Marco Reus schaffte es der Innenverteidiger doch noch in den Kader für die WM 2014 – und verletzte sich dann im Achtelfinale gegen Algerien selbst, kam danach nicht mehr zum Einsatz. Nach der WM nahm der FC Valencia den damaligen Abwehrspieler von Sampdoria Genua unter Vertrag, zwei Jahre später zahlte der FC Arsenal 41 Millionen Euro für den deutschen Nationalspieler. Nach drei soliden Jahren spielte Mustafi im Kader der „Gunners“ aber zunehmend keine Rolle mehr, im Winter 2021 wurde der Vertrag aufgelöst.
Nach einem Zwischenstopp beim FC Schalke 04, mit dem er den Abstieg nicht verhindern konnte, ging Mustafi zu UD Levante nach Spanien. Verletzungsprobleme ließen den Neuzugang beim Klub aus Valencia aber nicht richtig einschlagen, der auslaufende Vertrag wurde 2023 nicht verlängert. Nach einem Jahr ohne Klub beendete Mustafi im Sommer 2024 mit nur 32 Jahren seine Karriere. Heute ist er Co-Trainer der deutschen U17, war bei der EM 2024 dazu als Experte für Magenta TV tätig.
