Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Das steckt hinter neuem Trend

11 Oktober 2026

Asylklagen dauern wieder länger – Sachsen ist Schlusslicht

11 Oktober 2026

Mitchel Paulissen bemerkt Tor nicht und fordert Elfmeter

11 Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Regionen»Das steckt hinter neuem Trend
Regionen

Das steckt hinter neuem Trend

wochentlich.deBy wochentlich.de11 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

„Alle wollen das Gleiche“

Warum Menschen mit Lichterketten durch Dresden laufen

10.10.2026 – 16:30 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Teilnehmer des Spazierclubs laufen am Abend durch Dresden. (Quelle: Robert Michael/dpa/dpa-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Freitagabend zieht eine Gruppe mit Lichterketten durch Dresdens Innenstadt. Was hinter dem neuen Spaziertrend steckt.

Eine Kolonne von Spaziergängern zieht an einem Freitagabend durch die Dämmerung in der Dresdner Innenstadt. Junge und ältere Menschen laufen nebeneinander. Manche halten einen Getränkebecher in der Hand, einige sind mit Lichterketten geschmückt, andere haben ihre Hunde dabei. In kleinen Gruppen unterhalten sie sich. Hier noch verhalten, dort schon lebhaft.

Was Passanten hier in der Dresdner Innenstadt beobachten können, ist der noch junge Dresdner Spazierclub, den Konrad Höferth nach eigenen Angaben im Juli dieses Jahres ins Leben gerufen hat. „Einfach, weil ich selber Lust hatte, neue Leute kennenzulernen, weil mein Freundeskreis schon sehr begrenzt ist“, sagt Höferth. Alle Freunde, die er habe, kenne er über die Arbeit.

Neues Format, aber kein Boom

Spazierclubs werden über Social Media bekannt: Nach und nach gibt es sie in immer mehr Städten, zum Beispiel auch in Berlin, Leipzig, Frankfurt am Main, Hamburg oder Oldenburg. Zum Teil kommen nach Veranstalterangaben Hunderte Menschen zusammen.

Trotz der schnellen Verbreitung: Von einem Boom der Clubs würde der Sport- und Sozialpsychologe Jens Kleinert von der Deutschen Sporthochschule in Köln nicht sprechen: „Ich würde einfach von einem neuen Format reden, was einfach die gesamte Bandbreite von möglichen Angeboten auf eine schöne, nette Art ergänzt.“

Eine Überwindung, Leute anzusprechen

In Dresden kennt ein sogenanntes Awareness-Team die Route, führt die Gruppe und steht jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Ein Moderator stellt unterwegs Fragen oder Aufgaben, damit die Teilnehmer ins Gespräch kommen. „Alle wollen das Gleiche und trauen sich bloß nicht. Wir sorgen dafür, dass das eben nicht das Hindernis ist, dann wirklich neue Leute kennenzulernen“, erklärt Höferth diese Hilfestellungen. „Ab der Hälfte vom Walk hat wirklich jeder jemanden zum Quatschen und vielleicht sogar schon einen neuen Freund kennengelernt.“

Die 26-jährige Vi-Anh hat den Club auf Instagram entdeckt und ist seit dem zweiten Spaziergang dabei. Zu ihrem ersten Treffen wollte sie mit einer Freundin kommen. Die sagte jedoch ab, also ging sie allein. „Ich hatte dann echt ein mulmiges Gefühl am Anfang, aber das ging dann ganz schnell weg“, erinnert sie sich. „Es hat dort keine zwei Minuten gedauert, bis mich die ersten angesprochen haben.“ Inzwischen habe sie durch den Spazierclub auch schon neue Freunde kennengelernt.

Bewegung erleichtert Kontakt

Spaziert werde hier nicht, um Schritte zu sammeln, erklärt Höferth: „Es soll eben eigentlich mehr ums Connecten gehen und das Spazieren ist einfach so der Grund, wieso man sich trifft.“ Deshalb spaziert die Gruppe auch nur rund drei Kilometer weit. „Das schafft jeder“, meint Höferth.

„Bewegung erleichtert Kontakt insofern, weil man eine gemeinsame Tätigkeit ausführt. Und das ist natürlich immer einfacher, als wenn man sich irgendwie nur treffen würde, um sich zu treffen, sondern man trifft sich, um etwas zusammen zu tun“, erklärt Sport- und Sozialpsychologe Kleinert.

Er sieht auch in den niedrigen Leistungsansprüchen einen Faktor für die Beliebtheit von Spazierclubs. Die seien eine Art Gegenprogramm zu leistungsorientierten Trendsportarten wie Hyrox oder CrossFit, sagt er.

Ein Format, an dem alle teilnehmen können

Höferth will die Teilnahme möglichst niedrigschwellig gestalten. Deshalb seien die Routen kurz und barrierefrei. Er suche für jeden Spaziergang Sponsoren, um Getränke und Snacks anbieten zu können.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

In Sole-Therme in Bad Harzburg den Harzer Herbst genießen

11 Oktober 2026

Insolvenz bei Airline – Flüge gestrichen

11 Oktober 2026

Wagner erklärt nach Debüt-Pleite seinen Plan in einem Satz

11 Oktober 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Asylklagen dauern wieder länger – Sachsen ist Schlusslicht

11 Oktober 2026

Mitchel Paulissen bemerkt Tor nicht und fordert Elfmeter

11 Oktober 2026

Abschiedstour bekommt neue Termine 2028

11 Oktober 2026

Pyro bei Konzert abgebrannt – Festnahmen

11 Oktober 2026

Neueste Beiträge

In Sole-Therme in Bad Harzburg den Harzer Herbst genießen

11 Oktober 2026

Deutsches Heer soll Marschflugkörper bekommen

11 Oktober 2026

Laura Philipp holt Silber in Hawaii

11 Oktober 2026

Recent Posts

  • Das steckt hinter neuem Trend
  • Asylklagen dauern wieder länger – Sachsen ist Schlusslicht
  • Mitchel Paulissen bemerkt Tor nicht und fordert Elfmeter
  • Abschiedstour bekommt neue Termine 2028
  • Pyro bei Konzert abgebrannt – Festnahmen

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.