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You are at:Home»Gesundheit»Das sind typische Symptome und Ursachen
Gesundheit

Das sind typische Symptome und Ursachen

wochentlich.deBy wochentlich.de17 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Bei einem primären Raynaud-Syndrom sind die Symptome zwar lästig, schränken den Alltag jedoch nicht ein. Gewebeschäden treten durch die zeitweilig gestörte Durchblutung nicht auf.

Beim sekundären Raynaud-Syndrom machen sich die Symptome etwas anders bemerkbar:

  • Symptome treten zum Teil asymmetrisch auf
  • öfter nicht nur Finger, sondern auch Zehen betroffen
  • Raynaud-Anfälle dauern länger und kommen häufiger vor
  • je nach ursächlicher Grunderkrankung in ausgeprägten Fällen Gewebeschäden möglich
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Ist das Raynaud-Syndrom die Folge einer anderen Erkrankung, tritt die Weißfärbung an den Fingern häufig asymmetrisch auf. (Quelle: Daria Kulkova/getty-images-bilder)

Primäres Raynaud-Syndrom: Mögliche Ursachen

Von einem primären Raynaud-Syndrom sind fast ausschließlich Frauen betroffen. Welche Ursachen diese Form der Erkrankung hat, ist bislang nicht sicher geklärt. Die ersten Symptome zeigen sich in der Regel bereits in jungen Jahren – bei Frauen meist mit Eintritt in die Pubertät oder danach. Nach den Wechseljahren lassen die Beschwerden dann häufig wieder nach. Möglicherweise spielen daher hormonelle Ursachen eine Rolle.

Vielleicht tragen auch genetische Einflüsse zu den Ursachen bei: Viele Betroffene mit primärem Raynaud-Syndrom sind nicht die einzigen in der Familie, bei denen sich die Durchblutungsstörung zeigt.

  • Raynaud Syndrom: Wie die Psyche Anfälle beeinflusst

Sekundäres Raynaud-Syndrom: Mögliche Ursachen

Kennzeichnend für das sekundäre Raynaud-Syndrom ist, dass es sich erst später im Leben bemerkbar macht – meist erst ab einem Alter von 40 Jahren.

Das sekundäre Raynaud-Syndrom entwickelt sich üblicherweise infolge einer anderen bestehenden Erkrankung. Nicht immer ist diese zum Zeitpunkt der Diagnose bereits bekannt. Daneben gibt es auch einige andere Ursachen beziehungsweise äußere Einflüsse, die infrage kommen.

Zu den möglichen Ursachen für ein sekundäres Raynaud-Syndrom zählen etwa Erkrankungen oder Verletzungen wie:

  • Sklerodermie
  • Lupus erythematodes
  • rheumatoide Arthritis
  • Arteriosklerose
  • Thrombosen
  • Thrombangiitis obliterans (Winiwarter-Buerger-Syndrom), einer bei Rauchern häufigen Gefäßentzündung
  • Gefäßschädigungen im Rahmen von Diabetes mellitus (diabetische Angiopathie)
  • Polyneuropathie
  • Leukämie
  • Thrombozytose (krankhaft erhöhte Thrombozytenzahl)
  • Faktor-V-Leiden-Mutation (erblich bedingte Blutgerinnungsstörung)
  • Erfrierungen
  • Hypothenar-Hammer-Syndrom, einer arteriellen Verletzung im Kleinfingerballen, die auftreten kann, wenn die Hand als Schlagwerkzeug genutzt wird (etwa bei Sportarten wie Karate, Volleyball oder häufig auch bei handwerklichen Tätigkeiten)
  • Schäden in der Hand durch Vibrationen, meist infolge häufigen Gebrauchs von hochtourigen Handgeräten, die Vibrationen im Bereich von 20 bis 1.000 Hertz erzeugen (wie Bohrer, Fräsen, Motorsägen, Poliermaschinen, Schneidemaschinen, Schleifmaschinen)

Daneben wird das sekundäre Raynaud-Syndrom manchmal auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente verursacht. Das kann etwa der Fall sein bei:

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