Viele Hunde und Katzen warten im Berliner Tierheim auf ein neues Zuhause. Am Tag des Haustiers am 11. April stellt t-online besonders schwer vermittelbare Tiere vor.
Hunde und Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Dennoch sind die Tierheime in Deutschland dramatisch überfüllt. Auch das Tierheim Berlin beklagt, dass der Platz für die vielen Tiere nicht mehr ausreicht. Während einige Haustiere, vor allem Welpen und Katzenbabys, schnell vermittelt werden können, gibt es im Tierheim Berlin Dauergäste, die jahrelang auf ein liebevolles Zuhause warten. Nicht wenige von ihnen sterben im Tierheim.
Meist sind es kranke, verhaltensauffällige oder gefährliche Hunde und Katzen. Die Betreuung dieser Tiere erfordert Erfahrung, Geduld und ein ruhiges Zuhause. Das Tierheim Berlin unterstützt Menschen, die sich für ein solches Tier entscheiden. Kranke Tiere werden in der hauseigenen Tierarztpraxis lebenslang kostenlos behandelt – Medikamente inklusive.
Für diese Sorgenfellchen sucht das Tierheim Berlin ein Zuhause:
Rottweiler-Mix Balu (4): Der Hund ist menschenbezogen und lebensfroh. Als Jungspund braucht er aber durchaus noch Erziehung. Balu hat Epilepsie und muss mit Medikamenten versorgt werden. Der Vierbeiner würde sich in einer ruhigen Wohngegend ohne Kinder und andere Tiere wohlfühlen. Mehr Infos zu Balu finden Sie hier
Kater Manni (12): Der Kater ist sehr verschmust und aktiv. Leider schafft Manni es nicht, die Katzentoilette zu benutzen. Der letzte Besitzer hatte ihn wegen Kot- und Urinunsauberkeit abgegeben. Er braucht einen katzenerfahrenen, verständnisvollen Besitzer in einem Haushalt ohne Kinder. Mehr Infos zu Manni finden Sie hier
Cocker Spaniel Sunny (14): Der Hund ist seit 13 Jahren im Tierheim. Kaum jemand interessiert sich für Sunny. Dabei ist er laut Tierheim Berlin ein „charmanter Senior“. Der Hund kam ins Tierheim, weil er sehr aggressiv war. Der Vierbeiner braucht klare Regeln und einen kinderlosen Haushalt. Mehr Infos zu Sunny finden Sie hier
Katze Mochi (7): Die Katze ist verschmust. Aber statt zu spielen, entspannt sie sich lieber in der Nähe ihres Menschen. Mochi ist Epileptikerin. Bei ihren Anfällen zuckt sie und dreht sich im Kreis. Dabei kann sie Kot und Urin verlieren. Die Katze braucht ein ruhiges Zuhause mit einem gesicherten Balkon. Mehr Infos zu Mochi finden Sie hier
Staffordshire-Terrier-Mischling Paco (2): Der Hund ist erst zwei Jahre alt, hat aber in seinem kurzen Leben schon Schlimmes erlebt. Der Mischling wurde von seinem Besitzer misshandelt. Trotzdem ist Paco eine Frohnatur. Aufgrund seiner Rasse unterliegt er jedoch in Berlin und anderen Bundesländern der Maulkorb- und Leinenpflicht. Paco sucht ein Zuhause ohne Kinder und andere Hunde. Mehr Infos zu Paco finden Sie hier
