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You are at:Home»Lifestyle»Das sind die Kandidaten für das „Unwort des Jahres“ 2024
Lifestyle

Das sind die Kandidaten für das „Unwort des Jahres“ 2024

wochentlich.deBy wochentlich.de11 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Das sind die Kandidaten für das „Unwort des Jahres“ 2024
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„Gratismentalität“, „Remigration“ und weitere Begriffe sind mögliche Kandidaten für das „Unwort des Jahres“ 2024. Was es mit diesen Wörtern auf sich hat.

Jedes Jahr ist begleitet von prägenden Ereignissen. Einige sind sogar so wichtig, dass aus ihnen neue Wortschöpfungen resultieren – die dann mit ihrem eigenen Preis honoriert werden.

Nun wird etwa wieder das „Unwort des Jahres“ gewählt. Jedes Jahr sucht die Philipps Universität in Marburg Wörter, die „entweder gedankenlos oder mit kritikwürdigen Intentionen vor allem im öffentlichen Kontext verwendet werden“, wie es auf der Webseite der Aktion heißt. Die Jury besteht aus vier Sprachwissenschaftlern und einer Journalistin.

Ziel des sprachkritischen Projekts ist es, für einen angemessenen Sprachgebrauch zu sensibilisieren. 2022 war „Klimaterroristen“ zum „Unwort des Jahres“ gekürt worden.

Das könnte das „Unwort des Jahres“ werden

Am 15. Januar 2024 soll das „Unwort des Jahres auf einer Pressekonferenz verkündet werden. Vorschläge dafür konnten bis zum 31. Dezember 2023 eingereicht werden. Das sind einige der Kandidaten:

  • „Sozialklimbim“: Abschätzige Bezeichnung finanzieller Mittel und Fördermaßnahmen für Kinder in Armut.
  • „Gratismentalität“: Bezeichnung für die Forderung eines für alle bezahlbaren öffentlichen Nahverkehrs.
  • „Remigration“: Abschiebung oder Rückführung von Migranten und Migrantinnen.
  • „Stolzmonat“: Gegenbegriff zum „Pride Month“ und somit Diskreditierung der LGBTQ-Bewegung.
  • „Abschiebepaket“: Bezeichnung für Maßnahmen für schnellere Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerbern.
  • „Sozialhilfekarriere“: Begriff für Menschen, die von Sozialleistungen leben.
  • „Abnutzungskrieg“: Bezeichnung für den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

Neben dem Unwort gibt es auch die gute neue Wortschöpfung. So wurde Anfang Dezember 2023 das „Wort des Jahres“ 2023 gekürt – es lautet „Krisenmodus“. Auf dem zweiten Platz landete „Antisemitismus“ und auf dem dritten „leseunfähig“.

Als „Wort des Jahres“ werden regelmäßig Begriffe ausgewählt, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland nach Ansicht der Jury in einem Jahr sprachlich besonders bestimmt haben.

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