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Finanzen

Das sind die besten Renten-Deals

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Vergleich von 100 Produkten

Reform der Riester-Rente: Das sind die besten Angebote


14.10.2026 – 15:09 UhrLesedauer: 2 Min.

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Besorgtes Paar: Welche Form der privaten Altersvorsorge passt am besten zu uns? (Quelle: Miljan Živković/getty-images-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Im Januar wird die Riester-Rente vom Altersvorsorgedepot abgelöst. Erste Anbieter haben ihre geplanten Konditionen bekannt gegeben.

Ab Januar 2027 sollen Sparer ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot (AVD) eröffnen können. Es ersetzt die bisherige Riester-Rente. Wer einen Riester-Vertrag hat, kann auch in das neue System wechseln. Verpflichtend ist dies aber nicht.

Doch welches AVD sollten Sparer wählen? Eine Abfrage des Geldratgebers „Finanztip“ unter mehr als 100 potenziellen Anbietern zeigt deutliche Unterschiede bei den geplanten Kosten und Leistungen. Während einige Anbieter auf Gebühren für Depotführung und Sparpläne verzichten wollen, könnten bei anderen jährliche Kosten von bis zu 1,5 Prozent anfallen. Weitere Gebühren sind möglich – was die Rendite zusätzlich schmälern kann.

Neobroker und Sparkassen bieten gute Produkte

Zu den attraktivsten Anbietern gehören momentan die Neobroker: Trade Republic kündigte am Dienstag an, keine Gebühren für die Depotführung und Sparpläne zu erheben. Bei mehreren Dutzend ETFs will das Unternehmen zudem die Fondskosten übernehmen. Der Broker Scalable Capital plant, die Kosten ausgewählter ETFs zu erstatten und dem Depot wieder gutzuschreiben. Die Sparkassen sehen für ein Standarddepot laut der Abfrage jährliche Kosten von 0,1 Prozent vor. Für ein aktiv gemanagtes AVD könnten hingegen bis zu 1,5 Prozent pro Jahr anfallen.

Wie stark sich solche Unterschiede auswirken können, veranschaulicht eine Modellrechnung von „Finanztip“: Wer 25 Jahre lang monatlich 250 Euro in einen Aktien-ETF einzahlt und eine jährliche Rendite von sechs Prozent vor Kosten erzielt, hätte bei jährlichen Kosten von 0,1 Prozent rund 167.000 Euro. Bei Kosten von 1,5 Prozent wären es rund 137.000 Euro. Die Rechnung berücksichtigt weder staatliche Zulagen noch mögliche Steuererstattungen.

„Finanztip“ weist darauf hin, dass beim Vergleich neben der Depotgebühr auch die Kosten der Fonds und ETFs sowie mögliche Gebühren für Käufe und Verkäufe berücksichtigt werden sollten. Zeitlich begrenzte Rabatte seien von dauerhaft geltenden Konditionen zu unterscheiden.

Nur wenige bieten eine lebenslange Rente an

Unterschiede gibt es auch beim Angebot und bei den Auszahlungsoptionen. In einem freien Depot wählen Sparerinnen und Sparer ihre Fonds oder ETFs selbst. Bei einem gesteuerten Standarddepot legt der Anbieter die Anlagen fest und schlägt eine Aufteilung zwischen Aktien und risikoärmeren Anlagen vor. Einige Anbieter planen beide Varianten. Von 43 betrachteten Produkten sehen nach Angaben von „Finanztip“ fünf zusätzlich zu einem Auszahlplan eine lebenslange Rente vor.

Für bestehende Riester-Verträge ist laut „Finanztip“ relevant, ob und zu welchen Kosten das Guthaben in ein neues AVD übertragen werden kann. Viele Anbieter planen demnach einen Wechselservice, der Aufwand für Kundinnen und Kunden dürfte deshalb gering sein.

Das AVD soll ab 2027 staatlich gefördertes Sparen mit Fonds und ETFs ermöglichen. Förderberechtigt sind unter anderem Beschäftigte, Auszubildende, Beamte und unter bestimmten Voraussetzungen Selbstständige. Bei einer Einzahlung von jährlich 1.800 Euro beträgt die maximale Grundzulage – also die staatliche Förderung – 540 Euro. Für jedes kindergeldberechtigte Kind können bei entsprechender Einzahlung bis zu 300 Euro jährlich hinzukommen. Alle Details zum Altersvorsorgedepot und seinen Vor- und Nachteilen lesen Sie hier nach. Verträge können erst ab Januar 2027 abgeschlossen werden.

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