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Das ändert sich ab November

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Das ändert sich ab November
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Ab Ende November

So sieht die Programmreform beim Deutschlandfunk aus

Aktualisiert am 03.07.2026 – 12:48 UhrLesedauer: 2 Min.

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Das ehemalige RIAS-Funkhaus im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg: Es ist der Sitz von DeutschlandRadio Berlin. (Quelle: IMAGO/Schoening)

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Drei neue Hintergrundformate, Podcasts im Radio und direkter Dialog mit dem Publikum: Was hinter der Programmreform beim Deutschlandfunk steckt.

Der Deutschlandfunk stellt zum Jahresende große Teile seines Programms um. Mit neuen Hintergrundformaten, mehr Dialog mit dem Publikum und einer stärkeren Verzahnung von linearem Radio und digitalen Angeboten reagiere man auf die veränderte Mediennutzung, teilte der Sender mit. Das neue Sendeschema soll ab dem 30. November gelten.

Damit verschieben sich auch die Sendezeiten der Informationssendungen. Die „Informationen am Morgen“ beginnen künftig um 6 Uhr und dauern bis 10 Uhr. Die „Informationen am Abend“ starten bereits um 17 Uhr und sollen sich damit stärker an den Zeiten orientieren, zu denen sich viele Menschen unterwegs informieren. Die zehnminütigen Nachrichten zur vollen Stunde bleiben bestehen.

Ein Schwerpunkt der Reform ist der Ausbau der Hintergrundberichterstattung. Künftig soll es dreimal täglich halbstündige Sendungen geben, die jeweils ein Thema oder eine Fragestellung in den Mittelpunkt stellen. Zudem sollen die Informationssendungen am Morgen, Mittag und Abend stärker journalistische Recherchen aus den Fachredaktionen einbinden. Neu ist außerdem das werktägliche Format „Im Dialog“, in dem Fachredaktionen gemeinsam mit Hörerinnen und Hörern ein Tagesthema erörtern. Podcasts wie „Der Tag“ und der „Politikpodcast“ sollen künftig auch im linearen Radioprogramm laufen.

Umsetzung des Reformstaatsvertrags

Dass der Sender derzeit verstärkt auf solche Formate setzt, hat auch einen medienpolitischen Hintergrund. Seit Dezember gilt ein Reformstaatsvertrag, der unter anderem den Abbau von Doppelstrukturen, weniger lineare Programme und eine stärkere Kooperation von ARD, ZDF und Deutschlandradio vorsieht. Damit haben die Bundesländer den Auftrag der Sender neu gefasst. Sie sollen sich etwa schlanker aufstellen und stärker auf digitale Angebote ausrichten. Außerdem sollen die Sender mehr Austausch untereinander ermöglichen und unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen.

Programmdirektorin Jona Teichmann betonte, die Reform sei kein Sparprogramm. Alle Programme blieben erhalten, Redaktionen würden nicht geschlossen und die Programmmittel vollständig erhalten. Zugleich hält der Deutschlandfunk an dem bereits geplanten Abbau von jährlich 0,5 Prozent der festen Stellen fest. Nach Angaben von Intendant Stefan Raue entspricht das sechs bis acht Stellen pro Jahr.

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