Unbedingt beachten

Spaghetti richtig essen: Diesen Profi-Trick sollten Sie kennen


Aktualisiert am 30.10.2026 – 11:02 UhrLesedauer: 2 Min.

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Spaghetti: Die Pastasorte ist sehr beliebt. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Lacz Gerard/imago)

Lange Nudeln auf die Gabel zu drehen, ist eine Kunst für sich. Was Italiener beim Spaghetti-Essen strikt ablehnen – und wie es wirklich gelingt.

Zu den beliebtesten Pastasorten der Deutschen zählen Spaghetti. Das zeigt eine Civey-Umfrage im Auftrag von t-online aus dem Jahr 2024, für die rund 5.000 Bundesbürger ab 18 Jahren online befragt wurden. Mehr als jeder Dritte nannte demnach Spaghetti als bevorzugte Pastasorte. Kein Wunder. Denn Spaghetti schmecken nicht nur gut. Es macht auch Spaß, die langen, dünnen Teigschnüre zu essen. Zumindest, wenn man den Dreh mit Löffel und Gabel raus hat. Einige tun sich damit jedoch schwer. Sie greifen kurzerhand zu Messer und Gabel und schneiden die Pasta in mundgerechte Stücke. Ein No-Go für Italiener. Doch warum?

Weder schneiden noch brechen

Ein italienischer Aberglaube besagt, dass das Schneiden von Nudeln Unglück bringt. Dasselbe gilt für das Zerbrechen. Deshalb werden Spaghetti mit der Gabel aufgewickelt und möglichst in ihrer ganzen Länge gegessen.

Außerdem sind die langen, dünnen Nudeln gerade dafür gemacht, dass man sie gekonnt am Tellerrand auf eine Gabel drehen und dann genüsslich verspeisen kann. Wer sich dabei schwertut, dem sei empfohlen, sich an folgende Anleitung zu halten.

Bei einigen italienischen Gerichten, etwa Suppen, werden Spaghetti tatsächlich in kurze Stücke gebrochen.

Wie gelingt das Essen mit der Gabel?

  1. Greifen Sie mit der Gabelspitze eine locker gegarte Spaghetti etwa in der Mitte.
  2. Heben Sie sich leicht an und führen Sie sie zum Tellerrand. Legen Sie sie dort ab.
  3. Drehen Sie die Gabel dann so lange, bis die Spaghetti vollständig um die Gabel gewickelt ist. Der Bissen sollte klein genug sein, um ihn mit einem Mal in den Mund zu bekommen.

Noch leichter geht es mit einem zusätzlichen Löffel. Dabei drehen Sie die Spaghetti nicht auf dem Tellerrand, sondern verwenden zur Unterstützung den Löffel. Dabei liegt der Löffel in der linken Hand und die Gabel in der rechten – zumindest bei Rechtshändern. Nach dem Aufwickeln sollten Sie den Löffel zur Seite legen und den perfekten Bissen genießen.

Gibt es Alternativen?

Sicherlich könnten Sie auch kurze, dünne Pasta verwenden, wenn Sie die Spaghetti nicht brechen oder schneiden wollen – beispielsweise Mini Tortiglioni oder Makkaroni. Die Wahl der Nudelform sollte zur Sauce passen. Spaghetti eignen sich besonders gut für glatte, leichte oder ölbasierte Saucen – etwa Tomatensauce, Pesto, Carbonara oder Aglio e Olio. Penne und Rigatoni nehmen durch ihre Röhrenform eher stückige und dickflüssige Saucen auf. Fusilli halten cremige und stückige Saucen gut in ihren Spiralen.

Andere Nudelsorten sind deshalb nicht automatisch nur Beilage, Salat- oder Suppennudel. Sie haben schlicht andere Stärken. Wer Spaghetti liebt, sollte sie lang lassen. Wer lieber kleine Bissen isst, greift besser gleich zu einer kurzen Pastasorte.

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