Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Magyar sagt, EU-Gelder sollen „bald“ nach Treffen mit von der Leyen in Ungarn eintreffen

29 April 2026

Fast 80 Liter Regen, Gewitter und Frost

29 April 2026

Gericht bestätigt Faesers Verbot rechtsextremer Gruppe

29 April 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Lifestyle»Darum kennt kein Italiener das Gericht
Lifestyle

Darum kennt kein Italiener das Gericht

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Februar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Darum kennt kein Italiener das Gericht
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Ein Teller dampfender Spaghetti Bolognese – viele können sich nichts Besseres vorstellen, wenn der Hunger kommt. Aber eigentlich gibt es das Gericht gar nicht.

Ob zu Hause oder in der Kantine: Spaghetti Bolognese gehört zu den Leibspeisen der Deutschen. Kein Wunder, schmeckt das italienische Gericht mit der Fleischsoße doch einfach herrlich, lässt sich einfach zubereiten und erinnert an den Urlaub in Bella Italia. Aber halt, in Italien kennt kein Mensch ein Essen dieses Namens. Sind die Spaghetti Bolognese gar nicht italienisch? Oder sagen wir Deutschen etwas Falsches?

Wenn wir von Spaghetti Bolognese sprechen, meinen wir eigentlich Ragù. So heißt das Gericht, das in ganz Italien zubereitet wird. Die Fleischsoße aus Schweine- und Rinderhack, Speck, Zwiebeln, Sellerie, Karotten und Tomatenmark wurde im 17. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt. Über die Tradition des Ragù alla Bolognese und seiner spezifischen Zutaten wacht heute die Accademia della cucina italiana (lesen Sie hier mehr dazu).

Ein Name nur für deutsche Urlauber

Und was ist jetzt mit den Deutschen? Sie kommen mit der italienischen Küche erstmals zehn bis 15 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg in Berührung. Das Wirtschaftswunder spült Geld in deutsche Börsen und die Menschen fangen an, sich Urlaube zu gönnen. Italien ist ihr beliebtestes Reiseziel, und hier vor allem die Riviera Romagnola mit der berühmten Renaissancestadt Bologna, erklärt der Wirtschaftswissenschaftler und Historiker Alberto Grandi von der Universität Parma t-online.

„In den Hotels und Pensionen der Romagna wurde den deutschen Urlaubern in den Sechziger- und Siebzigerjahren das Ragù als Bologneser Soße präsentiert“, so Grandi. Wahrscheinlich, um die Wiedererkennung und die Verknüpfung zwischen Wohlgeschmack und der Region zu verstärken. Die Deutschen prägten sich den Namen ein und probierten das Rezept bei ihrer Rückkehr aus. Seitdem steht auf deutschen Mittagstischen die Bolognese und nicht das Ragù. Dazu kommt: In Italien wird Ragù mit Tagliatelle, Penne oder anderen Pastaformen gegessen, aber wirklich niemals mit Spaghetti.

Überraschung: Deutsche Zutat in Italien

Übrigens: Die Italiener schwören bei der Zubereitung ihrer weltberühmten Speisen auf traditionelle, heimische Zutaten. Aber eine deutsche Ingredienz hat es doch in ihre Küche geschafft: Wurstl – gemeint sind Wiener beziehungsweise Frankfurter Würstchen. „Wurstl gehören heute zu den klassischen Belägen für Pizza und auch für Reissalat“, sagt Grandi. Wurstl, italienisch für Würstchen, werden bei der Herstellung heißgeräuchert und verleihen Speisen deshalb einen ganz besonderen Geschmack.

Grandi beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der weltberühmten italienischen Rezepte und zerstört dabei auch Mythen. So schockte der Professor seine Landsleute vor wenigen Jahren mit seinem Buch „Denominazione di Origine Inventata“ (zu deutsch: Erfundene Ursprungsbezeichnung). In der Abhandlung behauptet er, dass viele der italienischen Nationalgerichte anderen Küchen entlehnt sind. Unter dem passenden Titel „Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche“ erscheint es im Mai 2024 auch hierzulande in deutscher Sprache.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Aserbaidschan: Wo liegt eigentlich Aserbaidschan?

29 April 2026

Was sollten Mädchen zur Konfirmation tragen?

29 April 2026

Froschlurch: Ein faszinierendes Tier

29 April 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Fast 80 Liter Regen, Gewitter und Frost

29 April 2026

Gericht bestätigt Faesers Verbot rechtsextremer Gruppe

29 April 2026

Elfmeter für PSG befeuert Diskussionen um Handregel

29 April 2026

Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert

29 April 2026

Neueste Beiträge

Vor Prinz William datete sie Rupert Finch

29 April 2026

Aserbaidschan: Wo liegt eigentlich Aserbaidschan?

29 April 2026

Der spanische Ministerpräsident sei bei der Manipulation öffentlicher Aufträge „auf Stufe eins“ gewesen, sagt Angeklagter im Bestechungsverfahren

29 April 2026

Recent Posts

  • Magyar sagt, EU-Gelder sollen „bald“ nach Treffen mit von der Leyen in Ungarn eintreffen
  • Fast 80 Liter Regen, Gewitter und Frost
  • Gericht bestätigt Faesers Verbot rechtsextremer Gruppe
  • Elfmeter für PSG befeuert Diskussionen um Handregel
  • Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.