Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Köln-Rhein-Ruhr liegt bei knapp hinter München

22 September 2026

Berliner SPD sucht Orientierung und neuen Fraktionschef

22 September 2026

Schon wieder im Mittelpunkt eines Derby-Eklats

22 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Darüber stimmt der Bundestag ab
Politik

Darüber stimmt der Bundestag ab

wochentlich.deBy wochentlich.de27 Juni 2025Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Darüber stimmt der Bundestag ab
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Bundestag stimmt ab

Das steckt hinter der Aussetzung des Familiennachzugs

27.06.2025 – 07:06 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Subsidiäre Schutzbedürftige (Archivbild): Sie sollen keine Familie mehr nachholen dürfen. (Quelle: Boris Roessler/dpa/dpa-bilder)

News folgen

Bestimmte Geflüchtete in Deutschland sollen zukünftig nicht mehr die Möglichkeit bekommen, Familienangehörige nachzuholen. Was bedeutet das genau?

Der Bundestag soll am heutigen Freitag die zweijährige Aussetzung des Familiennachzugs für Geflüchtete ohne Asylstatus beschließen. Dies ist eine von mehreren Maßnahmen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), um die Migrationszahlen in Deutschland zu senken. Worum es geht und warum das Vorgehen umstritten ist:

Es geht um Familienangehörige von sogenannten subsidiär Schutzberechtigten. Dies sind Menschen, die in Deutschland weder im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention noch als Asylberechtigter anerkannt wurden, aber aus anderen Gründen bleiben dürfen. Dies ist der Fall, wenn ihnen im Heimatland Folter, Todesstrafe oder unmenschliche Behandlung droht. Betroffen sind häufig Bürgerkriegsgeflüchtete. Subsidiär Schutzberechtigte bekommen eine Aufenthaltserlaubnis für zunächst drei Jahre, die verlängert werden kann.

Über den Familiennachzug können sehr enge Angehörige, also Ehegatten, minderjährige, ledige Kinder und Eltern von minderjährigen Kindern, ein Visum beantragen. Zuletzt gab es ein Kontingent von bis zu 1.000 solchen Zuzügen pro Monat. Nach der Geflüchtetenkrise war diese Möglichkeit ab März 2016 schon einmal für gut zwei Jahre ausgesetzt worden. 2018 wurde sie dann mit der Begrenzung auf 1.000 Zuzüge pro Monat wieder eingeführt.

Die Vergabe der Plätze erfolgt über das Visumverfahren, die Anträge müssen also bei den deutschen Botschaften oder Generalkonsulaten im Ausland gestellt werden. Diese und die in Deutschland zuständige Ausländerbehörde prüfen dann, ob die Voraussetzungen erfüllt sind.

Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2024Vergrößern des Bildes
Alexander Dobrindt (Archivbild): Die Aussetzung des Familiennachzugs ist eine von mehreren Maßnahmen des Innenministers der CSU. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa/dpa-bilder)

Ja. Im vergangenen Jahr seien weltweit rund 12.000 Visa über das Instrument des Familiennachzugs ausgestellt worden, heißt es im Gesetzentwurf, 2023 waren es demnach 11.630. Wie es aus dem Auswärtigem Amt hieß, waren es im laufenden Jahr bisher rund 5.760 – im vergangenen Jahr im gleichen Zeitraum 6.148. Die meisten davon kamen 2024 und 2025 aus Syrien, Somalia, Jemen, Afghanistan und Eritrea.

Wie viele Menschen in Deutschland sind von der Aussetzung betroffen?

Zum Stichtag 31. März 2025 lebten insgesamt 388.074 Menschen mit einer Aufenthaltserlaubnis zum subsidiären Schutz in Deutschland, die meisten davon aus Syrien. Sie könnten grundsätzlich Familienangehörige nachholen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. „Wie viele dieser Personen bereits in der Kernfamilie in Deutschland leben und keinen Familiennachzug mehr geltend machen können, ist nicht bekannt“, steht im Gesetzentwurf. Demnach wird angenommen, dass sich pro Jahr 50.000 Menschen auf Wartelisten für den Familiennachzug registrieren.

  • Familiennachzug wird massiv eingeschränkt: Das sind die Folgen

Der ursprüngliche Gedanke beim Familiennachzug war ein humanitärer. Kinder sollten nicht von ihren Eltern getrennt aufwachsen, Ehepaare nicht dauerhaft in unterschiedlichen Ländern leben müssen. Die Befürworter sehen darin auch einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten in Deutschland: Wer sein direktes familiäres Umfeld nah bei sich hat, könnte sich der Gesellschaft und dem Staat eher zugehörig fühlen als diejenigen, die ganz ohne Familie hier leben.

Gegner des Familiennachzugs weisen aber darauf hin, dass die Kapazitäten für Wohnraum und Integrationsprogramme in den Kommunen ausgeschöpft sind. Zudem halten Kritiker das Instrument für einen sogenannten Pullfaktor, der weitere Anreize zur Migration nach Deutschland aus Bürgerkriegsländern schafft.

BundestagVergrößern des Bildes
Proteste gegen die Aussetzung des Famileinnachzugs (Archivbild): Es gibt Kritik an den Plänen. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa/dpa-bilder)

Ausnahmen für Härtefälle soll es fortan weiterhin geben. Dobrindt nannte etwa Situationen, in denen Familienangehörige „dringende medizinische Versorgung brauchen, die ihnen in ihrem Heimatland nicht gewährt werden kann“.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte kritisiert jedoch, dass es keine Übergangsregelung für Menschen gibt, „die bereits in einem laufenden Visumverfahren sind oder seit Monaten auf Terminwartelisten bei den Botschaften stehen. Für sie würde das Verfahren abgebrochen und für mindestens zwei Jahre auf Eis gelegt.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Berliner SPD sucht Orientierung und neuen Fraktionschef

22 September 2026

US-Luftwaffe: Abgestürzte Maschine war F16-Kampfjet

22 September 2026

„Vier verheerende Wahlabende“: SPD-Politiker greift Parteispitze an

22 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Berliner SPD sucht Orientierung und neuen Fraktionschef

22 September 2026

Schon wieder im Mittelpunkt eines Derby-Eklats

22 September 2026

Immobilienunternehmer zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt

22 September 2026

Moderatorin spricht über Demenzrisiko und Alkohol

22 September 2026

Neueste Beiträge

Neue Zweifel an Adolf Hitlers Alibi

22 September 2026

Studie zeigt, wer früh eine Zirrhose entwickelt

22 September 2026

Rezept für Kürbis-Risotto mit Parmesan

22 September 2026

Recent Posts

  • Köln-Rhein-Ruhr liegt bei knapp hinter München
  • Berliner SPD sucht Orientierung und neuen Fraktionschef
  • Schon wieder im Mittelpunkt eines Derby-Eklats
  • Immobilienunternehmer zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt
  • Moderatorin spricht über Demenzrisiko und Alkohol

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.