Bei „Inas Nacht“
Daniel Günther singt Anti-Nazi-Song – dann geht’s um Sex
09.10.2026 – 09:04 UhrLesedauer: 3 Min.
Daniel Günther überrascht bei „Inas Nacht“ mit einem Punk-Song. Dann erzählt der CDU-Politiker von einer Begegnung mit Helmut Kohl – und es geht um Sex auf Knien.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat bei „Inas Nacht“ sein Showtalent unter Beweis gestellt. Gemeinsam mit Moderatorin Ina Müller sang er in der ARD-Sendung den Matthias-Reim-Hit „Verdammt, ich lieb‘ Dich“. Ganz ohne Schwierigkeiten lief der Auftritt allerdings nicht: Günther verhaspelte sich kurz beim Text. „Ein Hänger leider zwischendurch“, kommentierte er seinen Patzer.
Zuvor hatte der CDU-Politiker gezeigt, dass auch in ihm ein kleiner Punker schlummert. Ohne musikalische Begleitung stimmte Günther den Anfang von „Schrei nach Liebe“ der Berliner Band Die Ärzte an. Das Publikum sang lautstark mit. Auch die Schlusszeile „Oooh, Arschloch“ brachte der Regierungschef problemlos über die Lippen. „Also, ich kann auch Niveau“, kommentierte er seinen Auftritt.
Autofahren bereitet Daniel Günther Probleme
Daniel Günther singt immer mal wieder in der Öffentlichkeit. Mit einem anderen Lied konnte der 53-Jährige 2023 eher nicht punkten: Bei der Kieler Woche 2023 sang er in einem Bierzelt den sexistischen Partyhit „Layla“. Gegen die anschließende Kritik hatte er sich gewehrt.
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Auf die teils frechen Fragen von Moderatorin Ina Müller (61) antwortete er immer wieder mit Humor und verriet dabei auch Persönliches. So bereiten ihm Autofahrten Probleme. „Ich habe früher gedacht, ich kann gar kein Spitzenpolitiker werden, weil ich im Auto gar nicht arbeiten kann“, erzählte Günther. Zu der Sendung war er im weißen Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln erschienen. Auch ein Bier ließ er sich einschenken.
Helmut Kohl hatte genug von Günther
Eine besondere Erinnerung verbindet Günther mit dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU). Von ihm habe er sogar ein Poster in seinem Zimmer gehabt, weil ihn Kohl als Kanzler der deutschen Einheit fasziniert habe. 1996 habe Günther ihn auf einem Parteitag um ein Autogramm gebeten.
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Nachdem er eines bekommen hatte, wollte er gleich noch eine Unterschrift für seine Oma. Doch Kohl habe ihn weggedrückt und gesagt: „Geh mal zur Seite, Junge, jetzt reicht’s.“ Günther freute sich trotzdem über die Begegnung: „Ich habe gedacht, der Kanzler hat mich angefasst.“
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