„Ein natürlich vorkommendes Phänomen“

Dänemark: Würden Buckelwal nicht retten

Aktualisiert am 30.04.2026 – 11:05 UhrLesedauer: 1 Min.

Das Schiff „Fortuna B“ zieht den gestrandeten Buckelwal: In Dänemark kann Timmy nicht auf Rettung hoffen. (Quelle: Bodo Marks/dpa)

Der gestrandete Buckelwal hielt Deutschland länger als einen Monat in Atem. Wäre Timmy in Dänemark gestrandet, wäre sein Schicksal anders verlaufen.

Das Transportschiff mit dem gestrandeten Buckelwal ist weiter in Richtung Nordsee unterwegs – und hat bereits am Mittwoch die deutschen Gewässer verlassen. Nun befindet sich Buckelwal Timmy auf dänischem Hoheitsgebiet.

Im Video | „Todesgesänge“? Tierärztin zeigt Buckelwal Timmy aus nächster Nähe

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Quelle: t-online

Das dänische Umweltministerium stellte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur klar, dass Dänemark prinzipiell keine gestrandeten Meeressäugetiere rette. Strandungen seien „ein natürlich vorkommendes Phänomen“, Wale sollten generell „nicht durch menschliches Eingreifen gerettet oder gestört werden“. Zu dem konkreten Fall um Buckelwal Timmy äußerte sich das Ministerium nicht.

Der etwa zwölf Tonnen schwere Buckelwal hatte für einen Monat in der Bucht vor der Insel Poel festgesteckt. Gegen den Rat renommierter Meeresbiologen versucht eine private Initiative seit Mitte April, den gestrandeten Wal in die Nordsee zu bringen.

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