Walkadaver liegt vor Badestrand

Dänemark: Timmy soll in Hafenstadt


Aktualisiert am 21.05.2026 – 13:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Der tote Wal vor der Insel Anholt: Das Tier soll nun geborgen werden. (Quelle: Marcus Golejewski/dpa)

Plötzlich arbeiten mehrere Menschen am Kadaver des gestrandeten Buckelwals Timmy. Die Behörden sagen, wie es jetzt weitergeht.

Dänemark hat konkrete Pläne, wie der vor der Insel Anholt angespülte Walkadaver geborgen werden soll. Der Leiter der dänischen Umweltbehörde, Morten Abildstrøm, teilte dem dänischen Fernsehsender TV2 am Donnerstag mit, dass die Arbeiten bereits im Gange seien. Laut Bericht soll der Walkörper in den Hafen der rund 50 Kilometer entfernten Kleinstadt Grenaa gebracht werden.

Die dänische Umweltbehörde hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass der tote Wal geborgen werden soll. Zum einen, weil das Tier Badegäste störe – zum anderen aber auch, um eine Obduktion zu ermöglichen. Wie die Wildtiermedizinerin Alexandra Dörnath t-online erklärte, finden die Untersuchungen von Tieren dieser Größe in der Regel im Freien statt.

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Auf Livebildern des YouTube-Kanals News5 war am Donnerstag zu erkennen, dass mehrere Arbeiter am Strand bei dem toten Tier stehen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, mussten Reporter den Bereich bereits aus Sicherheitsgründen räumen. Den Kadaver zu bewegen, sei wohl nicht ungefährlich: Das tote Tier soll laut dem Bericht mit einem Seil gezogen werden, das reißen könne.

Wal Timmy soll wohl über Meer transportiert werden

Der Wal war am 14. Mai bei der Insel Anholt angespült worden – etwa zwei Wochen, nachdem das Tier von einer privaten Initiative nördlich von Dänemark freigesetzt worden war. Mehrere Wissenschaftler hatten der erneuten, sogenannten Rettungsaktion im Vorfeld kaum Erfolgschancen eingeräumt.

Jana Hansen von der dänischen Umweltbehörde hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die Obduktion des Wals von dänischen Forschern und Tierärzten durchgeführt werden soll. Sie stellte klar: „Die dänischen Behörden sind zugleich in engem Austausch mit den deutschen Behörden über die Situation, und es findet eine laufende Abstimmung zwischen dänischen und deutschen Forschungseinrichtungen statt.“

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