Nach Saison-Aus für Kapitän

HSV-Boss äußert sich zu möglichen Winter-Transfers


12.10.2026 – 20:46 UhrLesedauer: 1 Min.

Claus Costa: Der 42-Jährige steht seit 2023 beim HSV unter Vertrag. (Quelle: IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER/imago)

Der Hamburger SV muss lange Zeit auf Nicolai Remberg verzichten. Der Sportdirektor gibt einen Einblick, was er nun vom Trainerteam erwartet und wie wahrscheinlich Transfers sind.

HSV-Sportchef Claus Costa hat nach dem Kreuzbandriss von Kapitän Nicolai Remberg Transfers im Winter nicht ausgeschlossen. „Das ist bei einem so schwerwiegenden Ausfall völlig normal. Es gibt aber aktuell nicht den Plan, zwingend tätig werden zu müssen“, sagte er der „Hamburger Morgenpost“.

Costa hätte bereits am Sonntag Kontakt zu Scouting-Chef Sebastian Dirscherl gehabt, um eine Liste mit möglichen Ersatzkandidaten für Remberg im zentralen Mittelfeld zusammenzustellen. Ein sofortiger Transfer von einem aktuell vertragslosen Spieler wurde laut „Hamburger Abendblatt“ jedoch ausgeschlossen.

Viel mehr zeigt sich Costa auch trotz des Ausfalls mit dem Kader zufrieden. „Ich bin davon überzeugt, dass unser Trainerteam aufgrund unserer Kaderqualität und der Profile, die zur Verfügung stehen, dafür sorgen wird, dass wir Ideen und Lösungen finden werden, um Rambos Ausfall zu kompensieren.“

Große Hoffnungen sollen dabei auf Sommer-Neuzugang Kofi Amoako liegen. Der 21-Jährige hatte noch zu Beginn erhebliche Anpassungsprobleme. Erst beim 3:2-Sieg am vergangenen Wochenende in Hoffenheim absolvierte er seine ersten 14 Minuten in der Bundesliga.

Am kommenden Wochenende empfängt der HSV in einem schweren Heimspiel den VfB Stuttgart (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online).

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