Klub ist auf Bewährung
Transfer-Vergehen: Chelsea muss Millionenstrafe zahlen
31.07.2026 – 18:06 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Klub aus London wird wegen Verstößen bei Transfers vom englischen Fußballverband mit einer Bewährungsstrafe belegt und muss eine Geldstrafe in Millionenhöhe zahlen.
Der englische Fußballverband FA hat den FC Chelsea wegen Verstößen auf dem Transfermarkt mit einer zweijährigen Transfersperre auf Bewährung belegt. Zusätzlich muss der Londoner Klub 13,4 Millionen Euro Strafe zahlen. Die Vergehen stammen noch aus der Zeit unter dem früheren Besitzer Roman Abramowitsch.
Die FA warf Chelsea Verstöße „gegen Bestimmungen zu Spielerberatern, zur Zusammenarbeit mit Vermittlern und zu Investitionen Dritter in Spieler“ vor. Eine frühere unabhängige Kommission hatte einen Abzug von sechs Punkten verhängt – daraus wurde nun das Transferverbot auf Bewährung.
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Das Verhalten der neuen Eigentümer dürfte die Strafe abgemildert haben. Das Investorenkonsortium unter der Leitung von Todd Boehly hatte die Vergehen nach seinem Einstieg 2022 selbst bei der FA gemeldet.
Abramowitsch musste Chelsea verkaufen
Vom Verein hieß es dazu: „Im Jahr 2022 meldete der Klub mögliche Verstöße gegen die Vereinsregeln in der Vergangenheit selbst an alle zuständigen Aufsichtsbehörden. Im Anschluss an diese Meldung hat er offen und transparent mit allen Aufsichtsbehörden zusammengearbeitet und unter anderem freiwillig und proaktiv Tausende von Dokumenten offengelegt.“
Abramowitsch hatte Chelsea 2003 gekauft. Infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine musste er den Klub 2022 abgeben. Bereits 2019 hatte Chelsea eine Transfersperre erhalten – damals ohne Bewährung.
