Von euronews
Veröffentlicht am •Aktualisiert
Paris Saint-Germain hat das Champions-League-Finale erreicht, obwohl es am Mittwoch im Halbfinal-Rückspiel gegen Bayern München ein spätes 1:1-Unentschieden kassierte.
Ousmane Dembélé brachte PSG in der dritten Minute früh in Führung und schoss nach einem schnellen Wechsel zwischen Khvicha Kvaratskhelia und Fabián Ruiz im Mittelfeld in die linke obere Ecke.
Die Bayern glichen in der Nachspielzeit durch ein Tor in der 90+4-Minute aus, aber die deutsche Mannschaft konnte den Gesamtscore nicht mehr wettmachen, da PSG nach dem 5:4-Hinspielsieg letzte Woche in Paris insgesamt 6:5 vorrückte.
Zuvor hatten die Bayern wegen möglicher Handspielentscheidungen mit Beteiligung von Nuno Mendes und João Neves Berufung eingelegt, während Jonathan Tah vor der Halbzeit mit einem Kopfball knapp am Pfosten vorbeikam.
PSG trifft nun am 30. Mai im Champions-League-Finale in Budapest auf Arsenal, nachdem die englische Mannschaft im anderen Halbfinale Atlético Madrid ausgeschaltet hatte.
PSG und Bayern waren mit 43 bzw. 42 Toren vor dem Spiel am Mittwoch die torgefährlichsten Mannschaften des Wettbewerbs.
Bayern München hatte fünf seiner letzten sieben Begegnungen mit Paris Saint-Germain in München gewonnen und strebte eine Wiederholung des Triples aus Champions League, Bundesliga und DFB-Pokal aus den Jahren 2020 und 2013 an.
Doch PSG verließ München erneut mit positiven Erinnerungen. Der französische Klub hatte in der vergangenen Saison bereits seinen Champions-League-Triumph in der Stadt gefeiert, nachdem er im Finale Inter Mailand mit 5:0 besiegt hatte und sich damit seinen ersten europäischen Titel unter katarischem Besitzer sicherte.
Ein weitgehend unveränderter Kader hat nun ein weiteres Champions-League-Finale erreicht und bietet die Chance, den Pokal später in diesem Monat zu verteidigen.
