Neue Umfragewerte

Union fällt unter magische Marke


Aktualisiert am 29.09.2026 – 15:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Friedrich Merz (Archivbild): In neuen Umfragen sackt seine Union weiter ab. (Quelle: Christoph Soeder/dpa)

In neuen Meinungserhebungen verliert die Union weiter an Zustimmung. Der Rückstand auf die führende AfD erreicht einen Rekordwert.

Für die Union von Bundeskanzler Friedrich Merz sind es keine einfachen Wochen. Nach den teils heftigen Niederlagen bei mehreren Landtagswahlen setzt sich der Abwärtstrend auch in bundesweiten Umfragen fort. In einer neuen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa kommt die Union nur noch auf 19 Prozent. Sie fällt damit in Erhebungen des Instituts erstmals unter 20 Prozent und liegt deutlich hinter der AfD, die in der Befragung 26 Prozent erreicht.

Noch größer ist der Abstand in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa. Demnach erreichen CDU und CSU zusammen ebenfalls 19 Prozent. Mit einem leichten Verlust gegenüber der Vorwoche verzeichnet die Union damit ihren niedrigsten Wert seit der Bundestagswahl 2025. Den ersten Platz belegt weiterhin die AfD. Sie kommt in der Umfrage unverändert auf 29,5 Prozent. Ihr Vorsprung auf die Union erreicht mit 10,5 Prozentpunkten einen neuen Höchstwert.

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Zugewinne können in der Insa-Umfrage allein Grüne und SPD verzeichnen. Beide kommen nun auf 14,5 Prozent. Die Linke verliert leicht und erreicht 10 Prozent. Zusammen kämen SPD, Grüne und Linke damit auf 39 Prozent. Eine eigene Mehrheit würden die drei Parteien damit zwar verfehlen. Sie würden jedoch mehr Stimmen erhalten als die derzeit regierende Koalition aus Union und SPD (zusammen 33,5 Prozent).

FDP und BSW unter fünf Prozent

Zwei weitere Parteien würden den Einzug in den Bundestag derweil verpassen. Die FDP käme nach jetzigem Stand auf 4 Prozent, während das BSW bei 3,5 Prozent verbleiben würde.

Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa zwischen dem 25. und dem 28. September insgesamt 2001 Menschen im Rahmen eines Online-Panels. Die maximale Fehlertoleranz wird mit 2,5 Prozentpunkten angegeben.

Wahlumfragen sind grundsätzlich mit Unsicherheiten behaftet. Nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen erschweren es den Meinungsforschungsinstituten, die erhobenen Daten korrekt zu gewichten. Umfragen bilden dabei stets nur die Stimmung zum Zeitpunkt der Befragung ab und sind keine Vorhersagen für etwaige Wahlausgänge.

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