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You are at:Home»Politik»CDU-Arbeitnehmerflügel verteidigt Pläne zum Bürgergeld-Umbau
Politik

CDU-Arbeitnehmerflügel verteidigt Pläne zum Bürgergeld-Umbau

wochentlich.deBy wochentlich.de18 März 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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CDU-Arbeitnehmerflügel verteidigt Pläne zum Bürgergeld-Umbau
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Die CDU plant im Fall der Regierungsübernahme einen radikalen Umbau des Bürgergelds. Die Partei will Sanktionen unter anderem schneller, einfacher und unbürokratischer durchsetzen.

Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels (CDA), Karl-Josef Laumann, hat die Pläne seiner Partei zum Umbau des Bürgergelds gegen Kritik aus der Ampel-Koalition verteidigt. „Ich glaube, dass auch SPD und Grüne einsehen müssen, dass das jetzige Bürgergeld vom Namen her falsch ist, falsche Anreize setzt“, sagte der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister beim Eintreffen zu Beratungen der CDU-Spitze in Berlin.

Der Bundesvorstand wollte einen radikalen Umbau des Bürgergelds für den Fall einer Regierungsübernahme nach der nächsten Bundestagswahl beschließen. SPD und Grüne haben die CDU-Forderungen bereits zurückgewiesen.

Es gebe Arbeitskräftemangel und zugleich würden Menschen nicht in Arbeitsstellen vermittelt, kritisierte Laumann und forderte stärkere Vermittlungsbemühungen. „Ein Sozialstaat, der die Leute nicht integriert in Arbeit, ist ein schlechter Sozialstaat.“ Das Papier zum Umbau des Bürgergelds sei ausgesprochen ausgewogen.

„Es bekennt sich eindeutig zu einer vernünftigen Grundsicherung. Es sagt auch eindeutig, dass wir den aktivierenden Sozialstaat wollen.“ Beim Sozialstaat gehörten Solidarität und Eigenverantwortung zusammen. „Natürlich dürfen diejenigen, die das System finanzieren, auch erwarten, dass Menschen, die in diesem System vorübergehend leben müssen, es auch wirklich nur vorübergehend tun und selber so viel beitragen, wie es geht zum eigenen Lebensunterhalt.“

Klöckner: Sozialpolitik keine Einbahnstraße

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn sagte auf die Frage, mit welcher Partei die CDU ihre Forderungen durchsetzen wolle: „Mit den Vernünftigen im nächsten Deutschen Bundestag. Ich hoffe, dass auch die SPD versteht, dass es hier um die Wertschätzung von Arbeit geht.“ Es gehe bei den Änderungsplänen der CDU nicht um jene Menschen, die wegen Erkrankung, Beeinträchtigung oder Behinderung nicht arbeiten könnten. CDU-Schatzmeisterin Julia Klöckner sagte: „Sozialpolitik ist auch Fairness gegenüber denen, die jeden Morgen aufstehen, die ihre Steuern ordentlich zahlen, die das Geld abgeben, damit andere auch unterstützt werden können.“ Sozialpolitik sei keine Einbahnstraße.

Die CDU will Sanktionen unter anderem schneller, einfacher und unbürokratischer durchsetzen. „Lehnt ein arbeitsfähiger Grundsicherungsempfänger ohne sachlichen Grund eine ihm zumutbare Arbeit ab („Totalverweigerer“), soll zukünftig davon ausgegangen werden, dass er nicht bedürftig ist“, heißt es in dem Entwurf.

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