Verwirrung um unbekanntes Schild
Wer darf hier parken – und wer nicht?
Aktualisiert am 25.06.2026 – 18:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Carsharing-Schild kann teuer werden, wenn man es nicht kennt. Schon wenige Minuten auf dem falschen Parkplatz können ein Bußgeld nach sich ziehen. Wer die Regeln kennt, spart Geld und Ärger.
Nicht jeder Parkplatz ist für jedes Auto frei. Carsharing-Parkplätze sind klar reserviert. Wer sein privates Auto dort abstellt, riskiert Bußgeld oder Abschleppkosten. Schon kurze Parkzeiten schützen nicht vor Strafen.
So erkennen Sie Carsharing-Parkplätze
Ein blaues Parkschild mit weißem „P“ zeigt die grundsätzliche Parkmöglichkeit an. Darunter hängt ein Zusatzschild mit einem durchbrochenen Auto in der Mitte und vier stilisierten Personen an den Ecken. Dieses Symbol steht für geteilte Mobilität: Ein Fahrzeug wird von mehreren Nutzern verwendet. In der Regel tragen Carsharing-Autos eine spezielle Vignette an der Windschutzscheibe.
Carsharing in Deutschland
Derzeit bieten etwa 1.400 Städte Carsharing an. Insgesamt stehen etwa 50.000 Fahrzeuge bereit, davon 27.400 im Free-Float-Modell (flexibel buchbar und frei abstellbar, vor allem in Großstädten verfügbar). Stationsbasierte Angebote sind deutlich weiter verbreitet. Die Flotten sind aber kleiner.
Rechtliche Grundlage
Das Verkehrszeichen 1010-70 wurde 2020 in die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) aufgenommen. Ziel ist es, Stellplätze für Carsharing-Fahrzeuge freizuhalten. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf bestätigte: Falsch geparkte Privatautos dürfen abgeschleppt werden, selbst wenn sie nur wenige Minuten dort standen. Wer die Regeln missachtet, handelt wie bei einem absoluten Halteverbot.
Der Fall aus Düsseldorf zeigt: Die Regeln für Carsharing-Parkplätze sind eindeutig. Wer sie privat nutzt, riskiert harte Konsequenzen. Die sicherere Wahl: einen alternativen Parkplatz suchen.
