Mediziner wagt Prognose
Droht Alcaraz nun sogar eine Operation?
30.04.2026 – 18:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Tennis-Star verpasst die French Open. Ein Experte erklärt, welches Ausmaß die Verletzung von Alcaraz haben könnte.
Carlos Alcaraz, aktuell die Nummer zwei der Welt, hat seine Teilnahme am Grand-Slam-Turnier in Paris (24. Mai bis 7. Juni) gestrichen. Offiziell hält sein Team Details zur Verletzung weiter zurück. Klar ist nur: Den Superstar plagt eine Sehnenscheidenentzündung – im Tennis keine Seltenheit, oft ausgelöst durch Überbelastung.
Gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur EFE äußerte sich der Mediziner José Luis Martínez Romero zur möglichen Ausfallzeit. Der Spezialist für orthopädische Chirurgie und Traumatologie erklärte: „Wenn es sich um eine akute Tenosynovitis handelt, wird die Genesung auf vier bis sechs Wochen geschätzt. Wenn die Verletzung jedoch schon länger besteht und chronisch geworden ist, sprechen wir von drei bis sechs Monaten.“
Im ungünstigsten Fall könnte damit sogar die Saison für Alcaraz beendet sein. Zudem stünde eine Operation im Raum, sollte sich die Verletzung als schwerwiegender erweisen. „Im Moment sind das alles Spekulationen. Wenn jedoch keine Sehnenverletzung und keine Degeneration vorliegt, ist eine vollständige, wenn auch lange Genesung möglich“, erklärte Romero.
Fest steht bereits: Neben den French Open verpasst Alcaraz auch das Masters in Rom. Zuvor hatte er schon für das Turnier in Madrid abgesagt.
Der Konkurrenz eröffnet das neue Möglichkeiten. Alcaraz galt gemeinsam mit Jannik Sinner als einer der Topfavoriten in Paris. Sein Fehlen erhöht damit auch die Chancen von Alexander Zverev auf den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere.
