„Schwierige Zeit für mich“
Tennis-Schock: Alcaraz sagt Teilnahme an French Open ab
Aktualisiert am 24.04.2026 – 18:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Beim Turnier in Paris gilt er als legitimer Nachfolger von Rafael Nadal. Dieses Jahr aber wird es nichts mit der Titelverteidigung für den jungen Spanier.
Das ist ein Schlag für den Tennissport und seine Fans: Superstar Carlos Alcaraz wird seinen Titel bei den French Open in diesem Jahr nicht verteidigen können. Wie der spanische Weltranglistenzweite am Freitag in den Sozialen Netzwerken bekannt gab, zwingt ihn seine Handgelenksverletzung am rechten Arm zu einer längeren Pause.
„Angesichts der Ergebnisse der heute durchgeführten Tests haben wir beschlossen, dass es am sinnvollsten ist, Vorsicht walten zu lassen und nicht in Rom und bei den French Open anzutreten“, schrieb der 22-Jährige in den Sozialen Netzwerken: „Es ist eine schwierige Zeit für mich, aber ich bin mir sicher, dass wir gestärkt daraus hervorgehen werden.“ Er wolle nun zunächst „die weitere Entwicklung abwarten“ und dann entscheiden, wann er auf den Court zurückkehren könne.
Alcaraz hatte bereits das Turnier in Barcelona und das derzeit laufende Masters in Madrid wegen der Blessur am Handgelenk abgesagt. Auch beim Masters in Rom wird er nicht dabei sein. Der siebenmalige Grand-Slam-Sieger hat die French Open 2024 und 2025 gewonnen. Beim einzigen Major-Turnier, das auf Sand gespielt wird, gilt Alcaraz als legitimer Nachfolger seines großen Landsmanns Rafael Nadal. Der heute 39-Jährige konnte die French Open 14 Mal gewinnen – so oft konnte kein anderer Spieler konnte ein einziges Grand-Slam-Turnier so häufig für sich entscheiden.
Aus deutscher Sicht könnten sich durch die Absage von Alcaraz die Chancen für Alexander Zverev erhöht haben. Denn der Hamburger wird als aktueller Weltranglistendritter bei der Auslosung für die French Open nun an Nummer zwei gesetzt – und kann damit frühestens im Finale auf Sinner treffen. Gegen den Südtiroler verlor Zverev die vergangenen acht Duelle, zuletzt dreimal im Halbfinale der Masters-1000-Turniere in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo.
