Mit sofortiger Wirkung
Eintracht Frankfurt stellt Sportvorstand frei
Aktualisiert am 18.10.2026 – 18:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Inmitten sportlich turbulenter Wochen gibt es nun eine überraschende Entwicklung auf der Führungsebene von Eintracht Frankfurt. Ein Entscheidungsträger muss gehen.
Personal-Beben bei Eintracht Frankfurt: Sportvorstand Markus Krösche ist mit sofortiger Wirkung freigestellt worden. Dies gab der Bundesligist am Sonntagabend bekannt. Der Aufsichtsrat habe damit dem Wunsch Krösches entsprochen, teilten die Hessen weiter mit. Der bis zum 30. Juni 2028 laufende Vertrag bestehe angepasst fort.
Der Entscheidung seien „in den vergangenen Wochen gute, offene und vertrauensvolle Gespräche zwischen Markus Krösche und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Mathias Beck über die sportliche Gegenwart und Zukunft von Eintracht Frankfurt und die weitere Zusammenarbeit vorausgegangen“, hieß es in einer Mitteilung.
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Krösche hatte sein Amt bei den Frankfurtern im Sommer 2021 angetreten. Während seiner Amtszeit gewannen die Hessen die Europa League 2022.
Krösche-Wechsel zu Milan scheiterte im Sommer
„Die vergangenen Jahre bei Eintracht Frankfurt waren für mich eine außergewöhnliche, intensive und unvergessliche Zeit“, wird Krösche zitiert. Und weiter: „In den vergangenen Monaten habe ich mich intensiv mit meiner persönlichen Situation und meiner beruflichen Zukunft beschäftigt. Nach über fünf sehr erfolgreichen, aber auch sehr fordernden Jahren bei diesem großartigen Klub, habe ich seit einiger Zeit das Gefühl entwickelt, dass ich eine Veränderung brauche – und der Eintracht womöglich ein neuer Impuls auch helfen könnte.“
Noch im Juni war Krösche mit der AC Mailand in Verbindung gebracht worden – der Wechsel kam damals nicht zustande. Nun geht der 46-Jährige, ohne direkt zu einem neuen Klub zu wechseln.
Der Sportchef stand Anfang der Saison in der Kritik, vor allem die Verpflichtung von Trainer Albert Riera galt als großer Fehler. Auch wurde ihm das schwache Preis-Leistungs-Verhältnis des Kaders in der vergangenen Saison vorgeworfen. Der zähe Transfersommer sorgte ebenso für Unruhe wie ein Immobilienkauf in Kroatien.
