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You are at:Home»Politik»Bundesanwaltschaft prüft Verbindung von Drohnenfund zu Leipzig
Politik

Bundesanwaltschaft prüft Verbindung von Drohnenfund zu Leipzig

wochentlich.deBy wochentlich.de18 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Wunstdorf und Leipzig

Ermittler prüfen Parallelen zwischen Drohnenfunden

18.09.2026 – 10:48 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Spezialist der Bundespolizei bei der Entschärfung einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leizpig. Sie wird Russland zugeordnet. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/EHL Media/imago)

Seit Anfang der Woche hält der Fund von Drohnenteilen nahe einem Militärflughafen in Niedersachsen Ermittler auf Trab. Gibt es einen Zusammenhang mit dem versuchten Anschlag von Leipzig?

Nach dem Fund von Drohnenteilen nahe dem Bundeswehr-Fliegerhorst Wunstorf prüft die Bundesanwaltschaft einen möglichen Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig. „Wenn ein Zusammenhang bestehen könnte, schauen wir uns das an“, sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde.

Der NDR hatte zuvor über Ähnlichkeiten der Bauweise der nahe Wunstorf gefundenen Drohnenteile zum Leipziger Fall berichtet. Ein Teil solle aus einem 3D-Drucker stammen und so nicht im Handel erhältlich sein. Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft sagte dazu, dass sie generell keine Berichte kommentiere.

  • Nach Anschlag: Mutmaßlicher Leipzig-Attentäter wohl wieder nach Moskau geflohen
  • Drohnenvorfall in Leipzig: Dieses Geschoss blieb buchstäblich unter dem Radar

LKA startet Gefahrenabwehrvorgang

Ermittler suchen seit Anfang der Woche das schwer zugängliche Gelände in der Region Hannover ab. Sie gehen davon aus, dass die Drohne dort abgestürzt und in mehrere Teile zerbrochen ist. Beim Landeskriminalamt (LKA) in Niedersachsen läuft laut der Sprecherin der Bundesanwaltschaft in dem Zusammenhang ein sogenannter Gefahrenabwehrvorgang, der Generalbundesanwalt ermittele nicht im Fall Wunstorf.

Am Flughafen Leipzig/Halle war Anfang August eine mit Sprengstoff präparierte Drohne neben ukrainischen Frachtflugzeugen gefunden worden. In dem Fall ermittelt der Generalbundesanwalt. Die Bundesregierung macht Russland für den versuchten Angriff verantwortlich. Moskau bestreitet dies.

Suche geht weiter

Ziel des Polizeieinsatzes in Niedersachsen ist es nach früheren Angaben des LKA, auf dem Gelände noch weitere Drohnenteile sowie mögliche Hinweise auf den Eigentümer oder Drohnenpiloten zu finden. Die Suche soll auch am Freitag weitergehen.

Östlich des Gebiets am Steinhuder Meer liegt der Fliegerhorst Wunstorf. Dieser ist ein wichtiger Standort der Bundeswehr, die deutsche A400M-Flotte ist dort stationiert.

Das niedersächsische LKA geht nach früheren Angaben davon aus, dass keine Gefährdung für die Bevölkerung bestand.

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