Teenager erscheint an Polizeipräsidium

Brutale Tat – 16-Jähriger stellt sich


06.06.2026 – 15:22 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Bereich um die Haltestelle Falkenstraße: Dort schlug der Täter zu. (Quelle: Google Maps 2026)

Keine 24 Stunden hat die Polizei Fotos eines mutmaßlichen Totchlägers veröffentlicht – da meldet sich ein Jugendlicher auf einer Wache.

Die Polizei Bremen verkündet einen Ermittlungserfolg. Wie die Beamten am Samstag mitteilten, erschien am Morgen ein 16-Jähriger am Polizeipräsidium und gab sich als ein per Öffentlichkeitsfahndung Gesuchter zu erkennen.

Zuvor hatte die Polizei am Freitagnachmittag Fotos des Teenagers veröffentlicht: In Badelatschen und mit einem Turnbeutel auf dem Rücken blickte der Jugendliche in eine Überwachungskamera – in den Ohren hatte er Kopfhörer, um den Hals eine Kette, auf der Nase eine Sonnenbrille.

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So bekleidet soll er vor anderthalb Wochen einen 25-Jährigen getötet haben. Dem 16-Jährigen wird vorgeworfen, am 26. Mai an einer Straßenbahnhaltestelle in der Bahnhofsvorstadt auf sein Opfer eingeschlagen haben. Ein Passant fand den bewusstlosen 25-Jährigen gegen 20.15 Uhr an der Haltestelle. Laut Polizei lag er dort nicht ansprechbar und mit einer Kopfplatzwunde auf dem Boden. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und einer Notoperation starb der Mann wenige Tage später im Krankenhaus.

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„Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben, dass das Opfer geschlagen wurde, anschließend zu Boden stürzte und dabei die lebensgefährliche Kopfverletzung erlitt“, teilte die Polizei mit. Der mutmaßliche Täter wurde zunächst als etwa 20 bis 25 Jahre alter Mann beschrieben, rund 1,75 Meter groß und mit dunklen Haaren. Jetzt stellte sich mit dem 16-Jährigen ein weitaus jüngerer Verdächtiger.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Unter anderem muss die Polizei noch die Hintergründe der Tat aufklären.

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