Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Ralf Richters Familie bittet um Spenden für Beerdigung

17 September 2026

Feuerwehr findet Schatz bei Haus-Bau

17 September 2026

Netflix dreht Liebesfilm mitten auf der Wiesn

17 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Brosius-Gersdorf fordert Legalisierung von Leihmutterschaft
Politik

Brosius-Gersdorf fordert Legalisierung von Leihmutterschaft

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Brosius-Gersdorf fordert Legalisierung von Leihmutterschaft
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

„Muss man anerkennen“

Brosius-Gersdorf äußert sich zu Debatte um Jens Spahn

Aktualisiert am 20.07.2026 – 17:32 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Jens Spahn und sein Mann Daniel Funke: Ihren Sohn hat eine Leihmutter zur Welt gebracht. (Quelle: Annette Riedl/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Im vergangenen Sommer wurde Frauke Brosius-Gersdorf von Teilen der Unionsfraktion als Verfassungsrichterin verhindert. Nun spricht sie in der Debatte um die Leihmutterschaft.

Die Verfassungsrechtlerin und ehemalige Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, plädiert für eine Legalisierung von Leihmutterschaften in Deutschland. Das geltende Verbot sei „dann paternalistisch und mit dem Menschenbild des Grundgesetzes nicht vereinbar, wenn Frauen sich freiwillig entscheiden, Leihmutter zu sein“, sagte Brosius-Gersdorf der „Zeit“. „Man darf Frauen und insofern auch Leihmütter nicht gegen ihren erklärten Willen vor sich selbst schützen.“

Der bisherige Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) und sein Mann hatten vergangene Woche öffentlich gemacht, dass sie Eltern eines in den USA von einer Leihmutter zur Welt gebrachten Kindes wurden. Dieses Verfahren ist in Deutschland verboten. Außerdem hatte die CDU erst Anfang des Jahres auf ihrem Parteitag einen Beschluss gefasst, in dem Leihmutterschaft weiterhin abgelehnt wird. Als Konsequenz aus der Debatte um die Geburt seines Sohnes durch eine Leihmutter trat Spahn am Wochenende als Fraktionschef zurück.

  • ZDF-Sommerinterview: Merz fährt aus der Haut
  • Leihmutter-Affäre: Was Spahn trotz Rücktritts weiter monatlich bekommt

Der Staat müsse zwar Regelungen schaffen, die sicherstellten, dass Frauen über die medizinischen und psychosozialen Risiken einer Leihmutterschaft aufgeklärt würden, sagte Brosius-Gersdorf. „Wenn sie sich dann aber trotzdem freiwillig dafür entscheiden, darf der Gesetzgeber ihnen das nicht verbieten.“ Das dürfe er schließlich auch in anderen Bereichen nicht: Es gebe ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, ein Recht auf Rauchen und Alkoholtrinken, auf Hochrisikosport. „Deswegen sehe ich gute Gründe dafür, die Leihmutterschaft auch in Deutschland zu legalisieren“, sagte die Juristin.

Brosius-Gersdorf: Position der Union ist „paternalistisch“

Brosius-Gersdorf kritisiert in dem Zusammenhang die Haltung von CDU und CSU. „Die Position der Union zur Leihmutterschaft ist von einem Menschenbild geprägt, das nicht dem Grundgesetz entspricht.“ Die Christdemokraten sprächen mit dem Verbot der Leihmutterschaft und auch der Eizellspende in Deutschland Frauen ihr Recht auf Selbstbestimmung ab. „Die Union will einen paternalistischen Staat, der am besten weiß, was für Frauen und auch für potentielle Leihmütter gut ist. Unser Grundgesetz ist aber eine freiheitliche Verfassung, die auf dem Menschenbild des selbstbestimmt und autonom handelnden Individuums beruht.“

  • Hendrik Streeck: Der zweite Leihmutter-Fall in der CDU?

Dass sich Jens Spahn vor dem Hintergrund, selbst eine Leihmutter in den USA in Anspruch genommen zu haben, nicht von der Position der Union öffentlich distanziert habe, bezeichnete die Juristin als „doppelbödig und politisch unglaubwürdig“. Es sei „wirklich schade, dass Herr Spahn nicht die Kraft und den Mut aufgebracht hat, seine Haltung zur Leihmutterschaft nun öffentlich zu korrigieren“, sagte Brosius-Gersdorf. „Insofern finde ich seinen Rücktritt konsequent.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Landtagswahl: Der Wahl-O-Mat für Mecklenburg-Vorpommern

17 September 2026

Bärbel Bas legt Aktionsplan der Bundesregierung vor

17 September 2026

Wagenknecht findet deutliche Worte zur AfD

16 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Feuerwehr findet Schatz bei Haus-Bau

17 September 2026

Netflix dreht Liebesfilm mitten auf der Wiesn

17 September 2026

Landtagswahl: Der Wahl-O-Mat für Mecklenburg-Vorpommern

17 September 2026

Ex-BVB-Star tritt aus Belgiens Nationalmannschaft zurück

17 September 2026

Neueste Beiträge

Warum immer mehr Anleger auf Indexfonds setzen

17 September 2026

ARD-Schauspielerin Henriette Richter-Röhl liebt „Big Brother“-Frauenschwarm

17 September 2026

Haus brennt – zwei Menschen sterben

17 September 2026

Recent Posts

  • Ralf Richters Familie bittet um Spenden für Beerdigung
  • Feuerwehr findet Schatz bei Haus-Bau
  • Netflix dreht Liebesfilm mitten auf der Wiesn
  • Landtagswahl: Der Wahl-O-Mat für Mecklenburg-Vorpommern
  • Ex-BVB-Star tritt aus Belgiens Nationalmannschaft zurück

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.