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Britische Presse kritisiert Meghan und Harry

wochentlich.deBy wochentlich.de24 Januar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Britische Presse kritisiert Meghan und Harry
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Händchenhaltend und lächelnd posierten Herzogin Meghan und Prinz Harry in Jamaika für die Fotografen: Bei der Presse in Großbritannien kommt das nicht gut an.

In den vergangenen Monaten zeigten sich Herzogin Meghan und Prinz Harry selten gemeinsam in der Öffentlichkeit. Umso überraschender war daher ihr Red-Carpet-Auftritt in Jamaikas Hauptstadt Kingston. Am Dienstagabend war das Paar zu Gast bei der Premiere des Films „Bob Marley: One Love“, ihr Auftritt war vorab nicht angekündigt gewesen.

Von Monarchie treuen Medien wie „Daily Mail“ oder „Mirror“ werden Meghan und Harry jetzt für ihre Jamaika-Reise kritisiert. „Unsensibel“, lautet das Urteil der Berichterstattung – dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Fotos mit jamaikanischem Politiker

Auf dem roten Teppich ließen sich Herzogin Meghan und Prinz Harry unter anderem mit Andrew Holness fotografieren. Der jamaikanische Politiker hat im vergangenen Jahr angekündigt, dass er die Karibikinsel nach dem Tod von Queen Elizabeth II. von der britischen Monarchie lösen möchte. Sämtliche Beziehungen zu Großbritannien sollen dadurch gekappt werden.

Dass Meghan und Harry ausgerechnet an der Seite von Andrew Holness für die Kameras posierten, wird in Großbritannien scharf kritisiert. „Die beiden wissen sehr wohl, dass die Jamaika-Reise von William und Kate im März 2022 als höchst problematisch angesehen wurde. Was soll das also?“, fragt der britische Royalexperte Phil Dampier in der „Daily Mail“.

„Eine schwierige Zeit für die Monarchie

Auch der Zeitpunkt des öffentlichen Paarauftritts löst Unmut aus. „Dies ist eine schwierige Zeit für die Monarchie, da Prinzessin Kate im Krankenhaus liegt und König Charles sich demnächst einer Operation unterziehen muss. Dass die Sussexes ausgerechnet jetzt in Jamaika auftauchen, ist ein deutliches Zeichen“, erklärt Dampier. Kürzlich wurde bekannt, dass sich Prinzessin Kate derzeit in einer Privatklinik von einer Bauchoperation erholen muss, während bei König Charles III. ein Eingriff wegen einer vergrößerten Prostata ansteht.

Die britische Tageszeitung „Mirror“ wirft den Sussexes ebenfalls schlechtes Timing vor. „Harry und Meghan können also keine kranken Familienmitglieder besuchen, aber sie können sehr wohl nach Jamaika reisen, um einen Bob-Marley-Film zu sehen. Der Unterschied? Natürlich ein roter Teppich“, ist dort zu lesen.

Prinz Harry pflegt bekanntlich kein gutes Verhältnis zur britischen Presse. Seit Längerem führt er einen juristischen Feldzug gegen die Boulevardmedien – teilweise erfolgreich. So erzielte er gegen den „Mirror“-Verlag einen Teilsieg wegen Telefonbespitzelung. Seine Verleumdungsklage gegen den Verlag der Boulevardzeitung „Mail on Sunday“ zog er kürzlich hingegen zurück. Laut „Mail“ und „Telegraph“ kommen damit Anwaltskosten in sechsstelliger Höhe auf ihn zu – seine eigenen und die der Zeitung. Die Rede ist von geschätzten 750.000 Pfund, was rund 873.000 Euro entspricht.

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