Klassiker am Meer
„Saison ist immer“: Küstenort an der Nordsee lohnt sich das ganze Jahr
Aktualisiert am 22.05.2026 – 20:02 UhrLesedauer: 3 Min.
Cuxhaven hat nur 50.000 Einwohner, zieht aber jährlich Millionen Urlauber an. Was den Nordseeort das ganze Jahr über so besonders macht.
Die Nordsee ist bei Urlaubern seit vielen Jahren beliebt. Rund 4,6 Millionen Menschen gaben einer Befragung von Statista von Anfang August zufolge an, in den vergangenen zwölf Monaten die Nordsee besucht zu haben. Einen Ort, den wohl nicht jeder auf dem Radar hat, ist Cuxhaven. Dabei hat die Stadt direkt zwischen Elbmündung und Nordsee vieles zu bieten.
Insbesondere für seine Vielseitigkeit ist der Ort mit seinen knapp 50.000 Einwohner bekannt. Ob Urlaub mit Familie, mit Hund, mit Beeinträchtigung oder als Single – im Grunde kommt hier jede und jeder auf seine Kosten.
Mini- und Adventuregolfanlagen laden zum Spielen ein, ein Kletterpark in unmittelbarer Nähe zur Nordsee soll sportliche Gäste ansprechen. Einen Kurpark mit Pinguinen gibt es, dazu Museen, einen Reiterhof und ein Waldfreibad.
Im Video | Diese Orte an der Nordsee sind besonders beliebt
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Zahlen zeigen deutlich: Cuxhaven ist beliebt
Der eigentliche Spielplatz liegt jedoch direkt an der Promenade und erstreckt sich auf einer Länge von rund 13 Kilometern. Der weiße Sandstrand lockt jährlich mehrere zehntausend Besucher ans Wattenmeer. Dass die Stadt an immer größerer Beliebtheit gewinnt, zeigen die Zahlen für 2022: Etwas mehr als vier Millionen Übernachtungen registrierte die Stadt. Ein neuer Rekord, der die Zahlen von 2021 noch um rund 55.000 Übernachtungen überstieg.
Cuxhaven mit den Kurteilen Döse, Duhnen und Sahlenburg ist das größte Seebad an der Nordsee und eines der ältesten. Vor etwas mehr als 200 Jahren wurde es von einem Senator aus Hamburg namens Amandus Abendroth gegründet. „Er erkannte die Vorzüge dieser Gegend, der wunderschönen Landschaft, der Lage an der Nordsee, das Wattenmeer und das gesunde Klima als perfekte Voraussetzung für ein Seebad“, sagte Kurdirektor Erwin Krewenka 2016 in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.
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